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Review: Volbeat
 
Volbeat - OUTLAW GENTLEMEN & SHADY LADIES

Album:
 OUTLAW GENTLEMEN & SHADY LADIES, 2013, Universal

Stil:
 Heavy Metal, Elvis Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.V., 05.04.2013

Review:
 Seit nun mehr drei Jahren warten die Volbeat Fans auf ein neues Album. Jetzt ist es soweit, die drei Dänen sind zurück und haben sich einen schlagkräftigen Ersatz für den, durch den Weggang des Gitarristen Thomas Bredahl, frei gewordenen Posten geholt, Rob Caggiano(Ex-Anthrax) fungierte Anfangs lediglich als Produzent und wurde Anfang Februar fest ins Boot geholt. Für die Band musikalisch betrachtet definitiv ein Gewinn. Nach einem ersten Blick auf das Artwork des neuen Albums erwartet man Abenteuer von legendären Westernhelden und Banditen. Diese Erwartung wird nicht enttäuscht, die 14 auf der Scheibe enthaltenen Titel überzeugen wie gewohnt durch die markanten Merkmale von Volbeat, schnelle, wuchtige Riffs, eingängige Vocals und einen gut eingesetzten Rockabilly-Anteil.

Doch was erwartet uns?
Das Intro "Let’s shake some Dust" überzeugt mit einem Mix aus Steel-Gitarren, Indianertrommeln und der Mundharmonika des bekannten Bluesmusikers Paul Lamb. 1,28 Minuten versetzt uns dieser Track in eine Welt voller Rebellen, verrauchten Saloons und mit ihren Reizen spielenden Ladys.
In "Pearl Hart" schüttelt die Band den frisch gesammelten Western Staub ab und widmet sich der Geschichte einer verzweifelten Tochter welche eine Postkutsche mit wichtigen Medikamenten für ihre kranke Mutter überfiel. Meiner Ansicht nach ein sehr gut ausgesuchter Opener.
"The nameless One" setzt den vorgegebenen Stil von "Pearl Hart" nahtlos fort. Das Metallica ähnlich aufgebaute Lied "Dead but rising" stützt sich auf heftig stampfende Riffwände, ohne jedoch den klassischen Volbeat-Sound aus den Augen zu verlieren.
Das bereits im Vorab als Musikvideo veröffentlichte Lied "Cape of our Hero" ist als Mid-Tempo-Nummer eine kurze Verschnaufpause für alle Hörer. Beim 6. Titel des Albums wird Michael Schøn Poulsen durch den legendären und unverwechselbaren King Diamond unterstützt. Der Song erscheint in einem fast schon doomigen Gewand.
"The Hangman’s Body Count" kehrt sich nach anfänglicher Country Stimmung sofort wieder in eine typische Volbeat Nummer.
Im Young the Giant-Cover "My Body" hört man Michael Poulsen mit ungewohnt hoher Stimme, doch wie man im Laufe des Liedes erkennt schafft Volbeat es jedem Lied seinen typischen Stempel zu verpassen.
Die nächsten zwei Lieder "Lola Montez" und "Black Bart" sind erneut typische Volbeat-Song, wobei "Black Bart" jedoch fast schon im Speed Metal Bereich zu suchen und somit für mich ein ganz klares Highlight des Albums ist.
Mit dem 11.Lied "Lonesome Rider",indem die Gastsängerin Sarah Blackwood "aushilft", bekommt man in den Strophen einen klassischen Rockabilly-Song der sich im Refrain zu einem typischen Volbeat-Kracher entwickelt.
"The Sinner is You" ist für mich der vom Gesang her fesselndste Song der Scheibe.
Das vorletzte Lied "Doc Holiday" beginnt mit einem Banjo-Intro und wandelt sich dann in einen erneut Metallica ähnlichen Kracher mit einem fast schon brutalem Aufgebot an Riffs.
Die für Volbeat Verhältnisse sanfte Ballade "Our loved Ones" setzt für mich den perfekten Schlusspunkt unter ein perfektes Album.
Käufer der Limited Deluxe Edition dürfen sich über eine zweite CD mit fünf Bonus-Tracks erfreuen. Beginnend mit der starken Eigenkomposition "Ecotone", welche einen Platz auf dem eigentlichen Album klar verdient hätte.
Des weiteren liegt eine für mich überflüssige Harfen-Version des Titels "Lola Montez" bei.
Auf Platz 3 und 4 befinden sich zwei Live-Aufnahmen der Lieder "7 Shots" (Feat. Miland "Mille" Petrozza-Kreator) und "Evelyn" (Feat. Mark "Barney" Greenway-Napalm Death) vom Wacken Open Air 2012, die Aufnahmen bringen das dortige Feeling während des Konzertes meiner Meinung nach perfekt rüber (Ich war selbst anwesend).
Den absoluten Schlusspunkt setzt als nettes Beiwerk eine Demo zum Song "Evelyn" aus dem Jahre 2010.

Fazit:OUTLAW GENTLEMEN & SHADY LADIES ist das bisher "weichste" Album der Bandgeschichte. Ich habe das Gefühl, dass die Band nach dem Wechsel zu Universal Records versucht, ihre Musik attraktiver für den Mainstream und das Radio zu gestalten, soweit ist es meiner Ansicht nach, allerdings noch lange nicht.
Auch wenn das neue Album auf den ersten Blick nicht so mitreißend erscheint wie seine Vorgänger, ist es in der Lage den Hörer zu begeistern. Alles in allem ein richtig gutes Album mit fast schon "gefährlichen" Tendenzen zum Mainstream Rock.

Anspieltipps:
 "Black Bart" – Fast schon Speed Metal, aber immer noch Volbeat!, "Lonesome Rider" (Feat. Sarah Blackwood) – Vermittelte ein typisches Western-Gefühl, jedoch bleibt sich Volbeat treu!

Tipp:
 Ein Pflichtkauf für jeden Volbeat Fan, aber auch Volbeat Neulinge sollten sich dieses Produkt gönnen.

Titel-Liste:
 
    CD 1:
  1. Let's shake some Dust
  2. Pearl Heart
  3. The Nameless One
  4. Dead but rising
  5. Cape of our Hero
  6. Room 24
  7. The Hangman's Body Count
  8. My Body
  9. Lola Montez
  10. Black Bart
  11. The lonesome Rider
  12. The Sinner is you
  13. Doc Holiday
  14. Our loved ones
    CD 2
  1. Ecotone (Bonus Track)
  2. Lola Montez (Harp version)
  3. 7 Shots (Live Wacken 2012, feat. Miland Petrozza-Kreator)
  4. Evelyn (Live Wacken 2012, feat. Mark Greenway-Napalm Death)
  5. Evelyn (2010 Demo)

Laufzeit:
 CD 1: 58:29 Min.

Probehören und Kaufen:
Volbeat: OUTLAW GENTLEMEN & SHADY LADIES (Ltd. Deluxe Edit.)


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