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Review: Warbringer |
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Album:
| | WAR WITHOUT END, 2008, Century Media |
Stil:
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | M.S., 28.09.2008 |
Review:
| | Warbringer sind derzeit vielleicht eine der wichtigsten Nachwuchsbands im Thrash und eine der größten Nutznießer der Wiedererstarkung dieses Genre. Wenn man sich beim Anhören ihres Debüt-Albums WAR WITHOUT END im Hinterkopf behält, dass die fünf Recken aus Kalifornien stammen, dann stellt man fest, dass sie sich mit Bravour auf den Pfaden ihrer großen Landsmänner bewegen, egal, ob diese Slayer, Exodus oder frühe Metallica heißen. Vorhang auf für eine eindrucksvolle Demonstration von modernem Oldschool-Thrash.
Zu Beginn hört man erst einmal marschierende Schritte, Sirenen und Granateinschläge, bevor die Band einsetzt. Was dann folgt, hätte genauso zu Beginn der 8ßer Jahre entstanden sein können: "Total War" nennt sich das Ganze, das dem Hörer von Sänger John Kevill in sämtliche Hirnwendungen geschrieen wird, während die Rhythmusfraktion ganz Slayer-like erbarmungslos Riff auf Riff in die gierige Menge wirft. Toller Einstieg!
Weiter geht's mit "Systematic Genocide" und textlich dementsprechend ernstem Material. Musikalisch führt man die Vorgabe des Openers grandios fort. Wer braucht schon Melodien, wenn es auch harte Riffs tun? Warbringer offensichtlich nicht und so prügelt sich der Fünfer munter durch knapp vier Minuten feinstem Thrash, mal eher langsam stampfend, dann wieder Vollgas voran. Abwechslung wird großgeschrieben. Auffallend an diesem Track sind insbesondere die klasse Soli in der Mitte des Songs vom Gitarren-Duo Adam Carroll und John Laux, das sich mit Sicherheit nicht hinter den Großen der Zunft verstecken zu braucht.
"Dread Command" kommt noch einmal eine ganze Ecke brachialer daher und erinnert im Chorus stark an alte Exodus.
Bei "Hell on Earth" wird das Gaspedal wieder bis zum Bodenblech durchgetreten, was live bestimmt mit mörderischen Moshpits aufgenommen werden wird. Im Mittelteil wird das Tempo dann etwas gedrosselt, um ein nettes Solo einzustreuen, bevor dann wieder die Post abgehen kann.
"At the Crack of Doom" überrascht zunächst mit akustischen Gitarren, die dann mit allerdings schnell wieder von hässlich verzerrten Gitarren abgelöst werden. Diese spielen hier Riffs, die zum Teil geradezu Blackmetal-lastig sind, allerdings nie ohne den Thrash-Spirit zu verlieren.
Im Folgenden schafft es die Truppe, das sehr hohe Niveau der ersten Songs weiterhin aufrecht zu halten. Egal ob "Beneath the Waves", "Instruments of Torture" oder das abschließende "Combat Shock", dieses Album besitzt keinen einzigen Durchhänger und kann sich zweifellos mit den Meilensteinen des Thrash messen.
Fazit: Kein einziger Durchhänger, welche Band kann das schon von ihrem Debut behaupten? Mit dieser Kapelle wird die Metalwelt sicherlich noch viel Freude haben. Der Grundstein ist mit WAR WITHOUT END auf jeden Fall einmal gelegt und verdient dementsprechend mit vollem Recht die Höchstpunktzahl! |
Tipp:
| | Ihr gehört zu dieser Kutte tragenden Spezies, deren Idole schnelle und harte Musik fabrizieren und vor allem in den 80ern zu Hause waren und könnt euch noch nicht zu den stolzen Besitzern von WAR WITHOUT END zählen? Dann ab in den nächsten Fachhandel, Mailorder,... und ändern, denn dieses Album ist ein Pflichtkauf!!! |
Titel-Liste:
| | - Total War
- Systematic Genocide
- Dread Command
- Hell on Earth
- At the Crack of Doom
- Beneath the Waves
- Instruments of Torture
- Shoot to kill
- Born of the Ruins
- Combat Shock
- - - Bonus-Track - - - - Nightslasher
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/warbringer  |
Probehören und Kaufen:
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