 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Wayward |
 |
| |
Album:
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.M., 06.03.2010 |
Review:
| | Ich hatte eigentlich vermutet, mit den mir bislang unbekannten Wayward eine junge Nachwuchstruppe vorliegen zu haben. Stattdessen wurde die Münchner Band bereits 1993 gegründet. Viele Releases gab es allerdings seitdem nicht. Von 1999 rührt die CD CREATION her, und 2004 erschien eine live-DVD. Mit dem neuen Output HEADLINES und dem Labelvertrag von 7Hard im Rücken, hofft die Truppe nun, etwas mehr ins Rampenlicht des Hard&Heavy-Geschehens treten zu können.
Wayward legen hier jedenfalls ein Hardrock-Werk vor, das vielschichtig ausgestattet ist, immer wieder mit den Melodielinien zu begeistern weiß und von einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Songwriting zeugt. Wayward lassen alle Facetten des Genres Revue passieren und meistern diese auch.
Mit "The Loss" haben sie einen episch angelegten und leicht progressiven Track am Anfang, der gleich mal zeigt, dass die Münchner solche komplexeren Aufgaben nicht scheuen.
Viel Emotionalität fließt bei "Signs" mit ein, ohne den Drive zu vernachlässigen.
"Human Rights" wirkt dagegen nachdenklich, ja fast schwermütig. Lediglich der Refrain bringt harmonische Passagen ins Spiel.
Auch "Lost forever" beginnt leicht düster, entwickelt sich aber dann zu einer wirklich genialen Halbballade mit toller Melodie.
"Call it fame" rockt danach relativ leichtfüßig und eingängig und überzeugt mit einem melodischen Refrain.
Richtig besinnlich wird es mit dem kurzen Instrumental "In the Morning", das in "Begin my Nightmares" übergeht, einen Song mit viel Tiefe und Intensität.
Nun, man merkt wohl beim Lesen meines Reviews: hier ist wirklich viel Abwechslung im Spiel. Und Wayward offenbaren dabei überwiegend hochklassige Songs mit wohlüberlegten Konstrukten und Melodien, die sich schnell in die Gehörgänge fräßen.
Weitere erwähnenswerte Stücke sind das geradlinige "Silent Majority", das epische "Wiseman" und das vielschichtige "Temptation".
Fazit: HEADLINES ist ein gutes Hardrock-Album, das seine Klasse aber vor allen Dingen aus der Vielschichtigkeit und teilweise auch aus der kompositorischen Tiefe der Stücke bezieht. Wer auf überwiegend druckvollen Hardrock steht, wird möglicherweise enttäuscht werden. Wayward setzen viel auf das musikalische Ausdrücken von Emotionen, was ihnen auch einwandfrei gelingt.
Neben dem gelungenen Songwriting ist auch technisch alles im grünen Bereich. Das Keyboard wird klug und songdienlich eingesetzt, ohne die Stücke melodisch zu überladen. Ein ganz klares Markenzeichen des bandeigenen Sounds ist die Stimme von Mark Tobler. Mit ihrem leicht rauhen Klang und dem trotzdem recht gefühlvollen und intensiven Timbre setzt sie Akzente und hat Wiederkennungswert.
HEADLINES ist ein astreiner Auftritt von Wayward, der hoffentlich die ihm zustehende Anerkennung findet. |
Titel-Liste:
| | - The Loss
- Signs
- Human Rights
- Lost forever
- Call it Fame
- In the Morning
- Begin my Nightmares
- Headlines
- Silent Majority
- Reasonable
- Wiseman
- Temptation
- Fulltime Emotion
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.wayward-munich.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|