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Review: Oliver Weers |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | C.U., 21.05.2009 |
Review:
| | Oliver Weers??? Der Name ist mir noch nicht bekannt. Mal schauen wer sich hinter diesen Namen überhaupt verbirgt.
In Bielefeld geborenen, aber aus Dänemark stammend. Das ist Sänger Oliver Weers, der uns mit GET READY sein erstes Soloalbum präsentiert. Den Kopf dieses Projektes bilden der schon genannte namensgebende Oliver Weers und der Produzent und Gitarrist Sören Andersen, der mit Bands wie Baal, Johnny Madsen und Kira & The Kindred Spirits gearbeitet hat.
Als Mitstreiter dieses Bandprojektes konnten die beiden keinen anderen als Drummer Tommy Aldridge (ex. Withesnake, Ozzy Osbourne) und Bassist Marco Mendoza (ex. Withesnake, Thin Lizzy) verpflichten. Keine Unbekannten also!
Aufgenommen wurde das Album in den Medley Studios in Kopenhagen, wo auch schon Acts wie Radiohead, Roxette, D-A-D und Mike Tramp/White Lion ihre Alben einspielten.
Das ganze soll allerdings kein Studioprojekt bleiben, denn Weers hat mittlerweile eine kompetente Liveband zusammengestellt, die aus dänischen Musikern besteht. Hierzu gehört auch der von Withe Lion bekannte Claus Langeskov.
Aber welche Musik haben wir zu erwarten? Beworben wird die Platte als das beste dänische Hard Rock Album seit Pretty Maids, Skagarack oder Royal Hunt.
Die Platte startet mit "Calling out for you". Einem guten melodischen rockingen Opener, der auch von den Pretty Maids hätte stammen können.
Mit "Hands High" folgt das erste Highlight des Albums. Hier kann Weers seiner rockingen Stimme freien Lauf lassen, aber auch die anderen Bandmitglieder zeigen, dass sie ihre Instrumente beherrschen. Ein Song der einem im Gehörgang stecken bleibt und einfach Spaß und gute Laune verbreitet.
"Even Giants Cry" ist noch ein Stück rockiger als der Vorgänger, aber mit viel Melodie, klasse Solis und auch mit "First Day of our Life" hat man einen härteren Rocksong am Start, der von Weers Gesang und Gitarrensoli lebt.
Mit "Will you be mine" folgt die erste Ballade. Nicht zu kitschig, schön gemacht und gut zu hören.
Es folgt mit "Crawling back to you" ein am Anfang etwas düsterer Song, der mit leichten Keyboards unterlegt ist. Dieses Lied lebt von Weers abwechslungsreichen Gesang, der mich irgendwie an Alice in Chains erinnert.
"Angel" ist ein gute Laune Song.
Etwas progressiver und melancholischer wird es mit "Army of me".
Einem Coversong von Björks "Army of me". Gut gemacht.
Und mit "Pleasure Train" geht's dann wieder rockig und fröhlicher weiter. Nur etwas von der Spielzeit zu kurz.
Auch "Coming Home" ist wieder ein klasse Song, eine Halbballade mit einer schönen Gitarrenmelodie.
Das letzte Lied dieses Albums "Get ready" auch gleich der Titelsong haut mich leider nicht vom Hocker. Nicht schlecht, aber auf diesem Album gibt es bessere Songs!
Fazit: Also, das beste dänische Hard Rock Album ist es nicht geworden, aber ein sehr gutes. Klasse Musiker die ihr Handwerk verstehen und Weers Gesang ist rockig, melodisch und abwechslungsreich. Die Platte macht schon Spaß beim hören und verbreitet gute Laune. Leider ist sie mir von der Gesamtspielzeit etwas zu kurz. So sind manche Songs gerade angefangen und dann leider auch schon wieder zu Ende. Auch der Coversong von Björk, der zwar gelungen ist, aber von der Ausrichtung nicht zu dieser Platte passt. Als Bonus-Song sicherlich ok! Hier wäre noch ein eigener Song besser gewesen. |
Anspieltipps:
| | "Hands High", "Will you be mine" und "Crawling back to you". |
Tipp:
| | Jedem Freund des melodischen Hard Rocks dürfte dieses Album gefallen. |
Titel-Liste:
| | - Calling out for you
- Hands High
- Even Giants Cry
- First Day of our Life
- Will you be mine
- Crawling back to you
- Angel
- Army of me
- Pleasure Train
- Coming Home
- Get Ready
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/oliverweersband  |
Probehören und Kaufen:
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