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Review: Oliver Weers |
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Album:
| | EVIL'S BACK, 2011, AOR Heaven |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | S.M., 01.02.2011 |
Review:
| | Oliver Weers war für mich ein absolut unbeschriebenes Blatt bis ich 2009 sein recht beeindruckendes Debüt GET READY gehört habe. Wie mir der Promo-Flyer zum Nachfolger EVIL'S BACK nun erklärt, wurde der inzwischen in Dänemark lebende Bielefelder durch die dortige Castingshow X-Faktor bekannt. Auf jeden Fall ist Oliver Weers ein Stimmwunder, wie er auch auf seinem zweiten Album unter Beweis stellt.
Weers nutzt die Bandbreite des Hard Rock für seine Zwecke bestens aus. Von emotionalen Stücken, über melodische AOR-Tracks, eingängige Stadionnummern, kräftige Stampfer bis zu knackigen Rockern hat er alles auf Lager. Und in jedem Fall "leben" die Stücke vom Klang seiner Stimme.
Der Wunsch-Däne hat ein außergewöhnliches Stimmvolumen und eine starke Ausdruckskraft. Sein Timbre ist angerauht und kann trotzdem melodische Höhepunkte bestens ausreizen. Er kann toughen Stücken eine Portion Räudigkeit verleihen, Arena-Tracks mit einer klaren, deutlichen Stimme performen und gefühlvollen Songs genau das richtige emotionale Feeling aufdrücken.
Obgleich Weers auf EVIL'S BACK offensichtlich nicht mehr mit dem Produzenten und Komponisten Sören Andersen zusammenarbeitet, ist das Songwriting gut durchdacht und abwechslungsreich. Am besten gefällt das Album, wenn die Kompositionen relativ geradlinig sind und mit starken Höhepunkten gekrönt werden.
In diese Kategorie fallen der Titeltrack "Evil's back", das recht druckvolle "Hero", das flotte, eingängige "Much too much", das fast unerwartet dynamische "Devil's Chain" und das schön sleazige "Demolition Man".
Doch auch die Ballade "Beautiful Rain" und das episch angehauchte "Rainbow Star" haben große, emotionale Momente.
Allerdings schleicht sich auch der ein oder andere etwas belang- und einfallslose Song ("Without you", "Need it bad", "Fighting the Mountains") ein, so dass nicht konstant ein hohes kompositorisches Level gehalten wird. Insgesamt kann man EVIL'S BACK aber als solides, vielseitiges Genre-Album bezeichnen. Und mit der klasse Stimme hat Oliver Weers immer noch ein kleines Ass im Ärmel.
Fazit: Oliver Weers macht mit EVIL'S BACK dort weiter, wo er bei GET READY aufgehört hat: bei einem durchaus guten Hard Rock-Werk. Allerdings muss Weers kompositorisch noch zulegen, wenn er irgendwann ganz oben stehen will, denn es fehlt über die gesamte Albumdauer einfach noch die qualitative Konstanz.
Was man aber anerkennen muss ist die Tatsache, dass er wohl eine der stärksten Stimmen im derzeitigen Hard&Heavy-Business hat. Es sollte mich deshalb wundern, wenn EVIL'S BACK schon die Speerspitze von Oliver Weers Schaffen wäre. Wir dürfen also gespannt sein, was der Deutsch-Däne in Zukunft noch abliefert. Und Freunde eines abwechslungsreichen Hard Rock sollten auch EVIL'S BACK schon zwingend antesten. |
Titel-Liste:
| | - Intro
- Evil's back
- All my Life
- Without you
- Hero
- Need it bad
- Beautiful Rain
- Much too much
- Fighting the Mountains
- Devil's Chain
- Demolition Man
- Rainbow Star
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/oliverweersband  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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