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Review: Wicked Temptation
 
SEEIN' AIN'T BELIEVIN'

Album:
 SEEIN' AIN'T BELIEVIN', 2010, Neo Bob-Media

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 S.K., 28.02.2010

Review:
 Gegründet wurde Wicked Temptation 2008 von den drei Musikern Peter Wagner (Gitarre), Dirk Hackenberg (Vocals) und Marc Herrmann (Bass). Anfänglich als Coverband ins Leben gerufen, haben die Musiker schnell den Spaß an eigenen Kompositionen entdeckt. Das Ergebnis ihrer Kreativität wird uns auf ihrem Erstlingswerk präsentiert. Dieses ist geprägt durch Einflüsse von Bands wie Dokken, Ozzy Osbourne, Lynch Mob, Judas Priest und Dio.
Wicked Temptation ein neuer Stern am Hard- Rock Himmel. Mit ihrem Debüt-Album SEEINī AINīT BELIEVINī legen die vier Rocker mächtig los. Ins Auto gesetzt, die CD eingelegt, das Gaspedal durchgedrückt und los geht die Fahrt.

Bereits mit dem Opener"Money" bekommt man dieses gewisse Feeling der Freiheit, wenn man richtig guten alten Hard Rock mag. Dieses soll sich auch bei den anderen Songs nicht ändern.
"Hellraiser", für mich der absolute Knaller dieser Scheibe, hat in jedem Fall das Zeug zu einem Kultsong mit ganz hohem Suchtfaktor. Gott, wie oft habe ich diesen Song mittlerweile gehört!?
Die Ballade "Magic" lässt keine Wünsche an eine Ballade offen. Klickt man von Lied zu Lied so geschieht dieses nur, in dem man sich jeden Song mindestens zu Dreiviertel angehört hat, da man einfach nicht ausschalten mag.
"Hard to take" ein klasse Song, bei dem man denkt, den habe ich schon mal irgendwo gehört. Aber wo? Ich weiß es bis heute nicht. Das macht ihn für mich zu etwas Besonderem. Musik, wie sie sich anhören und anfühlen muss.
Als Dämpfer möchte ich erwähnen, dass der Titelsong "Seein' Ain't Believin'" bei weitem nicht der stärkste auf dieser Platte ist. Er wirkt ein wenig abgedroschen und dahingeplätschert.
Auch das Lied "Children" kategorisiere ich in diese Gruppe. Eine Ballade, die mich nicht wirklich berührt.

Fazit: Eine durchgängig tolle Scheibe mit durchdachten und vor allen auch eingängigen Melodien. Eine der wenigen Hard- Rockscheiben, die beim ersten reinhören gefallen. Wer seine Ohrmuscheln mal richtig von innen kitzeln will, der kommt an dieser Scheibe nicht vorbei. Toller Old School Hard Rock. Ich bin mir sicher, dass in dieser Band noch sehr viel mehr Potential steckt und hoffe, dass wir dieses auf der nächsten Scheibe zu hören bekommen.
Mit 48 Minuten Spielzeit kann man in keinem Fall meckern und bekommt in jedemfall richtig was geboten.

Anspieltipps:
 "Hellraisor" für mich ein absoluter Hard Rock- Fetzer. Warnung! Bitte nicht beim Autofahren hören, da man sehr schnell, das Gaspedal tief durchdrückt. "Magic" dieses Lied ist wirklich magic. Es erinnert mich von der Art an "Runaway Train" von Soul Asylum. Ein toller Ohrwurm. "Hard to take", da sage ich nur: "take this Song".

Tipp:
 Old-School Hard Rocker aufgepasst ! Diese Platte ist ein "Must have".

Titel-Liste:
 
  1. Money
  2. Love just ain't enough
  3. Hellraiser
  4. Liar
  5. Magic
  6. Rock 'n' Roll Disaster
  7. Seein' ain't believin'
  8. Hard to take
  9. Children
  10. Waking up to die

Laufzeit:
 47:30 Min.

Band-Infos:
 
  • www.wicked-temptation.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Wicked Temptation: SEEIN' AIN'T BELIEVIN'

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