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Review: Wild Champagne |
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Album:
| | FIRE AND WATER, 2010, STF |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | N.Z., 27.07.2010 |
Review:
| | Seit ihrer Gründung 1991 ist viel passiert bei der norddeutschen Band, unter Anderem die erfolgreiche Veröffentlichung von fünf Alben, welche teils europaweit vertrieben wurden und mehrere Tourneen. Zwei Jahre nach dem 2008 erschienenen Vorgänger TIME haben Wild Champagne nun ihr sechstes Album FIRE AND WATER auf den Markt gebracht, welches, wenn es nach mir ginge, die drei Ostfriesen auf der Erfolgsleiter noch ein Stückchen höher katapultieren sollte.
"Treibender, melodischer Heavy Metal", das wäre wohl meine Aussage, sollte ich das neueste Werk der wilden Prickelbrausen-Bande mit vier Worten beschreiben. Die Melodien gehen schnell ins Ohr und laden zum Mitgrölen und Headbangen ein - die Rhythmen sind kraftvoll und pushen einen in genau die richtige Richtung. Dass hier vor massivster Metal-Stereotype nicht halt gemacht wird (wie etwa in der fast obligatorischen Hymne "United Heavy Metal" stört gar nicht, da die geradezu ironisch klischeehaften Inhalte und Texte den Songs genau die richtige Stimmung verleihen, welche diese benötigen um derart Spaß zu machen. Und auch, dass in den Lyrics nicht übermäßig viel an Tiefgang zu spühren ist, war vorab zu erwarten und ist keinesfalls als Nachteil zu betrachten, denn was bei den Texten an Gehalt eingespart wurde, werten die Melodien doppelt und dreifach wieder auf.
Gleich der Opener "Now or Never" ist ein echter Ohrenschmaus; schnell und gradlinig prägt er sich sofort ein und ebnet den Weg für die folgenden Stücke. Wenn der erste Song stimmt, hört man doch gerne weiter! Und man wird nicht enttäuscht, denn die folgenden Tracks sind mit ihrer zügelloser Ausgelassenheit, tollen Rhythmen und grandiosen Riffs mindestens ebenso eingängig und überzeugend.
Besonders hervorzuheben seien hierzu das extrem treibende "Burn Out" und das rhythmusstarke "Stranded On A Sunny Beach", welche mir beide ausgesprochen gut gefallen.
Der mittelalterlich beginnende Titeltrack "Fire And Water", welcher schnell aus dem langsamen Intro ausbricht und zu einem Sternstück des Albums heranwächst ist ebenfalls ein absolutes Highlight.
Aber auch an eine Ballade wurde mit "I Want You" gedacht - der Song ist sehr schön anzuhören und wird trotz anfänglich gefährlich ruhigem Sound nicht langweilig.
Fazit: Ein sehr, sehr schönes Album, einer vielversprechenden Band, die zwar nicht mehr taufrisch ist, sich jedoch nach und nach ins Bewusstsein des Publikums zu manövrieren scheint. Auch nach nunmehr etwa 10maligem Hören innerhalb weniger Tage machen die Songs noch ordentlich Spaß! |
Anspieltipps:
| | "Burn out", "Stranded on a sunny Beach", "Fire and Water" und "I want you" |
Tipp:
| | Fans von klassischem Heavy Metal sollten auf jeden Fall mal reinhören; Ihr verpasst was, wenn Ihrs nicht tut! |
Titel-Liste:
| | - Now or never
- Wanted
- Do what you want
- Burn out
- Fire and Water
- United Heavy Metal
- I want you
- Holy
- Stranded on a sunny Beach
- Under Dragons
- Damn good Times
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.wildchampagne.de  |
Probehören und Kaufen:
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