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Review: Winterborn
 
FAREWELL TO SAINTS

Album:
 FAREWELL TO SAINTS, 2009, Massacre

Stil:
 Power Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 C.U., 22.04.2009

Review:
 Mit FAREWELL TO SAINTS veröffentlicht diese finnische Truppe bereits ihr 2. Album. Gegründet wurde die Band 2004, um dann im Jahr 2006 ihr Debütalbum COLD REALITY auch via Massacre Records zu veröffentlichen. Im gleichen Jahr ging es dann auf Tour als Support von Doro. In den darauf folgenden Jahren kämpfte die Band mit verschiedenen internen Personalproblemen, die aber nun 2009 zu einem stabilen Line-Up geführt hat und so erscheint nun nach längerer Wartezeit ihr neues Album.

Los geht's mit dem Song "Black Rain". Der ruhig startet, um dann an Geschwindigkeit auf zu nehmen. Hier setzt dann auch das Keyboard ein. Für meinen Geschmack etwas zu viel, aber nun hat auch Sänger Teemu Koskela seine große Stunde. Seine Stimme erinnert mich an Matthias Zimmer von Personal War. Die Melodie und seine Stimme machen einen tollen Song daraus.
Nun wird beim nächsten Track "Chaos dwells within" aber härtetechnisch zugelegt. Da wird richtig Gas gegeben, verliert aber trotzdem die Melodie aber nicht aus den Augen.
"Seven deadly Sins" ist ein guter melodischer Power Metal Track finnischer Machart mit einer schönen Melodie und auch hier kann der Sänger wieder glänzen. Feines Lied das auch zu Rage gepaßt hätte!
Hiernach kommt die Ballade "Overture 1939" wo die Band es ruhig und besinnlich angehen läßt.
Mit "The Winter War" geht's wieder etwas härter zur Sache und diesmal können sich die Männer an den Instrumenten in Szene setzen.
Anschließend gibt es mit "The Land of the Free" einen Song der mich wegen des Titels sofort an Gamma Ray erinnert. Er bewegt sich im Mid-Tempo-Bereich und besticht durch die gute Gesangsleistung und verführt zum Mitgrölen des Titels.
"Emptiness Inside" ist wieder ein ruhiges Teil. Fängt instrumental an, um dann im Mittelteil sich mit der Stimme von Teemu zu vereinigen. Schöne Ballade die wiederum die ruhige Seite der Band zeigt.
Nun wird wieder ein ecke Härte dazugepackt und kommt mit "Nightfall Symphony" aus den Pötten. Klassische Elemente bringen hier das Salz in die Suppe.
Auch der nächste Track der sich "Last Man standing" nennt, bleibt hart. Am Anfang mit verzerrtem Gesang, der dann aber dem melodischen Gesangstil weicht. In der Mitte gibt es so gar so etwas wie eine Speed Attacke. Dieser Song versprüht Abwechslung.
Am Schluss findet man mit "Another World" einen etwas ruhigen progressiven Song. Der mit über 10 Minuten Spielzeit der längste Song des Albums ist, trotz der Länge aber nie langweilig wird und man sich wundert, wie schnell die Zeit vergeht.

Fazit: Für dieses Album brauchte ich mehrere Anläufe. Doch wenn man sich intensiver mit diesem Album beschäftigt, erkennt man wie toll die Scheibe doch geworden ist. Abwechslungsreicher melodischer Power Metal eben. Nicht unbedingt was neues, aber gut gemachte Musik und die belohne ich mit 5,5 Punkten.

Anspieltipps:
 "Seven deadly Sins", "The Land of the Free", "Another World".

Tipp:
 Wer Keyboards in der Musik nicht mag, der sollte hier die Finger von lassen. Wer aber keine Probleme damit hat, der findet hier ein gutes Melodic Power Metal Scheibchen Made in Finnland. Wer auf Bands wie Celesty, Excallion, Sonata Arctica oder Stratovarius steht, dem dürfte auch die neue Winterborn CD gefallen.

Titel-Liste:
 
  1. Black Rain
  2. Chaos dwells within
  3. Seven deadly Sins
  4. Overture 1939
  5. The Winter War
  6. The Land of the Free
  7. Emptiness Inside
  8. Nightfall Symphony
  9. Last Man standing
  10. Another World

Laufzeit:
 55:43 Min.

Band-Infos:
 
  • www.winterborn.info 


  • Probehören und Kaufen:
    Winterborn: Farewell to Saints

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