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Review: Wisdom |
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Album:
Stil:
| | Melodic Heavy Metal, Melodic Power Metal |
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | S.M., 17.11.2011 |
Review:
| | Bei Ungarn fallen mir nicht allzu viele bekannten Metal-Bands ein. Stainless Steel, um die es aber ziemlich ruhig wurde, sind ein starker Vertreter des traditionellen Heavy Metal, und Dalriada konnten sich mit ihrem ureigenen Folk Metal etablieren. Von Wisdom habe ich zuvor noch nichts gehört. Sie haben 2006 das Debüt WORDS OF WISDOM herausgebracht, und jetzt legen sie das zweite Album JUDAS vor, das mir heute zur Rezension vorliegt. Und eines kann ich vorwegnehmen: es ist eine der positivsten Überraschungen dieses Jahres.
Von der ersten Minute an bestimmen große Melodien und starke Höhepunkte das Geschehen. Der Opener "Fallin' away from Grace" ist hier direkt eine erstklassige Visitenkarte. Mir fallen sofort Vergleiche mit Blind Guardian oder Orden Ogan ein, die man ungefähr in dieselbe stilistische Schublade eines episch-melodischen Heavy Metal stecken kann. Ich bin aber nicht sicher, ob ich von diesen beiden Bands schon mal so viele klasse Hits auf einer Scheibe gehört habe.
Denn es geht gerade so weiter, wie es begann. Der Stampfer "Somewhere alone" vereinnahmt mit seinen einprägsamen Riffs, der klasse Hookline und dem perfekten Mitsing-Refrain ebenfalls gleich die Gehörgänge.
Bei "Age of Lies" wird das Tempo angezogen und so erinnert der Song mit seinen straighten Strukturen und dem hymnischen Höhepunkt an starken Power Metal der Marke Edguy oder Sonata Arctica.
Eigentlich verlockt das Album schon dazu, die Songs akribisch zu analysieren, weil sie allesamt so gut sind. Doch im Endeffekt würde ich mich dabei ein bisschen wiederholen. Denn die Tracks sind bestimmt von tollen, ohrwurmtauglichen Melodien, eingängigen Hooks und catchy Höhepunkten. Praktisch ist fast jeder Song eine starke Heavy-Metal-Mitgröl-Hymne.
Ich bin fasziniert, welche Songwriting-Leistung die Ungarn auf ihrem zweiten Album aus dem Ärmel schütteln. Es ist kaum zu glauben, dass sich hier nicht mal ein einziger durchschnittlicher Song einschleicht. Die Kompositionsqualität ist unheimlich hoch. Ganz knapp überragen "Wander the World", "At the Gates" und "Judas" die anderen Stücke noch, aber eigentlich ist jeder einzelne Track phänomenal gut.
Und technisch gibt es auch nichts zu meckern. Die Musiker liefern professionelle Arbeit ab, und Sänger Gabor Nagy überzeugt mit einer variablen und ausdrucksstarken Stimme. Ich vermute, für die Hammerrefrains hat man sich Unterstützung eines richtigen Chors geholt, was aber überhaupt kein Makel sein kann, wenn man so fast an die ultimativen Höhepunkt-Hymnen von Powerwolf heranreicht.
Fazit: Ich mache es hier kurz: JUDAS ist ein klasse Album des melodischen Heavy/Power Metal und mit Sicherheit eines der Genrehighlights 2011. Ich hoffe, dass Wisdom mit diesem Release ein wenig der wohlverdienten Aufmerksamkeit erhalten werden. Wenn man es so will, gibt es nur einen kleinen Haken: 40 Minuten sind viel zu schnell um. |
Anspieltipps:
| | Definitiv das ganze Album |
Tipp:
| | Wer seine Favoriten bei Bands wie Blind Guardian, Orden Ogan, Edguy oder Powerwolf sieht, sollte sich auch JUDAS unbedingt zu Gemüte führen. |
Titel-Liste:
| | - Fallin' away from Grace
- Somewhere alone
- Age of Lies
- Live forevermore
- Wander the World
- Heaven and Hell
- Silent Hill
- At the Gates
- The prodigal Son
- Judas
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/wisdommetal  |
Probehören und Kaufen:
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