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Review: Work Of Art |
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Album:
| | IN PROGRESS, 2011, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | M.H., 26.10.2011 |
Review:
| | Nach einer längeren Pause kann ich endlich wieder für unsere Seiten Reviews schreiben. Ich muss sagen, dass ich mir für die Rückkehr keine bessere CD als die aktuelle Scheibe der Schweden namens Work Of Art aussuchen konnte. Warum? Nun: Drei Jahre nach dem sehr guten Debüt namens ARTWORK kehrt das Trio um Mastermind und Songwriter Robert Säll (u.a. auch tätig für das Projekt W.E.T.) mit einem sogenannten BIG BANG zurück.
Der Opener "The Rain" gibt ohne Umschweife die Marschrichtung des Silberlings vor: etwas weniger Westcoast im Stil von Toto, dafür wurden die Gitarren etwas in den Vordergrund gemischt, so dass sich der Stil der Band nun etwas rockiger anhört, was dazu führt, dass man das sofort das Gefühl hat frische und unverbrauchte Songs zu hören.
Man kann also erkennen, das das Handwerkliche ohne großes Wenn und Aber stimmt, aber wie sieht es mit dem Songwriting aus? Tja, das verbindet perfekt melodischen und eingängigen AOR mit leichten Westcoastelementen. Hinzu kommt ein todsicheres Gespür für Hooklines, die sofort ins Ohr gehen und da auch nicht mehr so schnell verschwinden wollen. Nehmen wir als Beispiel das eingangs erwähnte "The Rain" – da stimmt einfach alles; beginnend mit dem treibenden Gitarrenriff über die tolle Stimme von Sänger Lars Säfsund bis hin zu dem hymnenhaften Refrain, der einen überfliegermässiger Earcatcher darstellt. Und selbst die Bridge in der Mitte des Songs ist einfach nur – grandios. Man könnte jetzt denken, dass die nächsten Nummern abfallen, doch da denkt man falsch. Das nachfolgende "Nature of the Game" kann den hohen Standard genau halten wie das ruhige "Once again" und die Rocknummer "Never love again", die durchaus zu den Highlights der CD gezählt werden darf.
Das Problem dabei ist für mich – eigentlich ist jeder Song auf dem Silberling ein Highlight, es fällt wirklich schwer eine Nummer besonders hervor zu heben, trotzdem versuche ich es mit der Rockhymne "Eye of the Storm", der sehr schönen Ballade "Until you believe" oder dem genialen "The great Fall", das automatisch Erinnerungen an die besten Werke der Briten F.M. weckt. Weiterhin sei als Anspieltipp das mitreißende "Emilie" genannt, das durchaus als Hommage an Toto gewertet werden kann – genauso wie das nachfolgende und etwas ruhigere "Fall down", das so eine herrliche Eingängigkeit entfacht. Ebenfalls empfehlenswert ist das coole "Castaway", das wie eine lupenreine Countrynummer beginnt, sich dann aber langsam aber sicher in eine wahre AOR-Hymne verwandelt.
Fazit: Ich bin baff. Das schwedische Trio legt mit ihrem Zweitwerk die Messlatte für sich selbst und andere AOR-Bands sehr hoch, schon fast zu hoch, denn auf der CD befinden sich zwölf erstklassige AOR-Nummern, die allesamt der Güteklasse 1A entsprechen. |
Anspieltipps:
| | Ein Anspieltipp zu nennen ist schwierig, da die ganze CD eine Wucht ist, aber wenn man sich erstmal reinhören möchte, so sein hier "The Rain", "Never love again" und "The great Fall" genannt. |
Tipp:
| | Fans von AOR bzw. rockigem Westcoast (Journey, Toto und auch Chicago) müssen hier zugreifen, denn ansonsten verpasst man ein Highlight des Jahres 2011 aus dieser Musikrichtung! |
Titel-Liste:
| | - The Rain
- Nature of the Game
- Once again
- Never love again
- Eye of the Storm
- Until you believe
- The great Fall
- Call on me
- Emelie
- Fall down
- Castaway
- One Step away
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/musicofworkofart  |
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