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Review: Xandria |
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Album:
| | NEVERWORLD'S END, 2012, Napalm |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | A.K., 16.07.2012 |
Review:
| | 1994 machen die aus Bielefeld stammenden Metaller um Xandria von sich reden und „verschlissen“ bis heute gut drei Frontfrauen. Doch mit bereits fünf Studioalben im Rücken haben sie locker bewiesen, dass sie Metal im Blut haben und sich trotz aller Widrigkeiten nicht unterkriegen lassen. Mit neuer Frontfrau und einem großem Überraschungseffekt, meldeten sie sich Anfang 2012 wieder und hauten eines der kontroversesten Alben ihrer Diskografie raus. Hier nunmehr meine Gedanken zu NEVERWORLD'S END.
Bombastisch und episch startet das neueste Werk der Bielefelder mit "A Prophecy of Worlds to Fall" und verfehlt seine Wirkung nicht, einem den Mund sperrangelweit aufstehen zu lassen, mit dem Gedanken: "Woah! Nightwish sind zu alter Größe zurückgekehrt!"
Aber nein. Nachdem Xandria eine Zeit lang damit zu kämpfen hatte eine neue Frontfrau zu finden, kehrt die Band mit Manuela Kraller am Mirko zurück. Und das soll nicht die einzige Veränderung sein. Auch am Soundgewand hat sich vieles getan und vom ersten Track an, treibt es den nach Tarja trauernden Nightwish-Fans die Tränen in die Augen. Denn so hätte eine neues Werk der Finnen klingen können, wenn Frau Turunen noch Teil der Band wäre.
Mit "Valentine" wird es dann noch deutlicher, wie stark sich Xandria wohl an den Finnen orientiert zu haben scheinen. Ein kraftvoller, eigenständiger Song, der mich dann doch an Klassiker wie "She is my Sinn" erinnert hat.
Nichts desto trotz ließ sich eine gehörige Portion Gänsehaut nicht vermeiden. Verdammte Hacke, wie geil ist das denn? Drum-Blasts, Gitarren und orchestrale Elemente wie zu besten OCEANBORN Zeiten. Nostalgie pur! Selbst in höheren Passagen, zeigt Manuela, das sie als Sopranistin ihre Kunst beherrscht und das neue Soundgewand zurecht ausfüllt.
Mit "Forever more" halten zunächst sanftere Klänge Einzug und ich kann nicht umher direkt an "Come cover me" zu denken, bevor der Bombast Einzug hält und mich mitreißt. Ein weiteres Mal Gänsepelle!
Auch bei "Euphoria", dem "Slaying the dreamer" ähnlichem "Soulcrusher" oder dem Bonus-Track "When the Mirror cracks" komm ich nicht drum hin den direkten Vergleich mit Nightwish zu ziehen, bin aber gleichzeitig absolut umgehauen von der Perfektion und dem genialem Songmaterial, mit welchem Xandria die Lücke welche die Finnen nach Tarja´s Ausscheiden hinterlassen haben zu füllen. Fette Beats, satte Gitarren (welche vom Sound her auch sehr nah an Emppus Sound kommen), Bombast wo er hingehört und als Sahnehäubchen die glasklare Stimme der neuen Frontfrau.
Objektiv gesehen keine Glanzleistung ein Konzept zu imitieren, welches sich bereits als erfolgreich erwiesen hatte. Aber in dieser Perfektion muss ich den Hut ziehen und zugeben, das Xandria mit NEVERWORLD´S END mal so was von meinen Geschmack getroffen haben, dass es schon weh tut.
Fazit: Ich komme nicht umhin 6,5 fette Pommesgabeln zu verteilen. Mit dem neuem Bandkonzept sowie Sound und Songmaterial haben es die Bielefelder geschafft eine klaffende Lücke optimal zu füllen. Wem also wie mir manchmal die "alten Zeiten" von Nightwish fehlen und nach einer geeigneten Option suchen, haben sie in Xandria nunmehr gefunden. In wie fern es der Band gut tun wird, als Nightwish-Klon gehandelt zu werden ist fraglich, aber in meiner Playlist steht das Album zurzeit gaaaaanz oben. |
Anspieltipps:
| | "Valentine", "Forever more", "Cursed" |
Titel-Liste:
| | - A Prophecy of Worlds to fall
- Valentine
- Forevermore
- Euphoria
- Blood on My Hands
- Soulcrusher
- The Dream is still alive
- The lost Elysion
- Call of the Wind
- A thousand Letters
- Cursed
- The Nomad's Crown
- - - Bonus Tracks - - - - When the Mirror Cracks
- The Sailor and the Sea
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Laufzeit:
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Bandinfos |
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