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Review: Neil Zaza |
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Album:
| | 212, 2011, Melodik Records |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | M.A., 23.07.2011 |
Review:
| | „Und mal wieder ein hochdekorierter Multiinstrumentalist, der seine Fertigkeiten auf Gitarre und sonstigem Handwerkszeug zur Schau stellen möchte und einem 300 Noten pro Takt um die Ohren haut.“ So zumindest lautete mein erster Gedanke, als ich mir das Info zum vorliegenden Werk durchlas. Ich sollte mit dieser Einschätzung dieses Mal ziemlich daneben liegen.
212 ist eine Instrumental-Platte. Die beteiligten Musiker sind allesamt erste Güte. Diese Kombination führte in der Vergangenheit meist zu instrumentalen Workshops, eingearbeitet in Song-Skizzen. Umso erfreuter war ich, als ich nach dem ersten Hördurchgang feststellte, dass dies bei 212 nicht der Fall ist. Nein, hier stehen nicht die Fertigkeiten der Musiker, sondern die Songs und Melodien im Vordergrund. Und dies macht die Platte so sympathisch.
Bereits der Opener" Magnus 212" ist feinster instrumentaler Melodic-Rock mit Bombast-Sound, der einfach perfekt nach vorne geht und Fans von Journey und Toto anspricht.
In die gleiche Kerbe haut "Go!", ein Uptempo-Rocker vom feinsten, dessen Melodie-Linien sich sofort in den Gehörgängen festsetzen. Satriani lässt grüßen!
Weitere Höhepunkte sind das balladeske "Is this Wonderland?", das sphärische "Baroque Sky" und die Melodic-Rock-Perle "Wild Horses". Bei diesem Song vermisst man aufgrund der geschmackvollen und einfallsreichen Leadgitarre Zaza’s zu keinem Zeitpunkt den Gesang. Dies gilt im übrigen für die gesamte Platte.
Als Bonus hat sich Neil Zaza dann noch zwei Charttopper aus den Achtziger Jahren zur Brust genommen. Zum einen "Message in a Bottle" von The Police und "Take on me" der norwegischen Popgruppe A-Ha. Klingt abenteuerlich, ist es jedoch eigentlich gar nicht. Zaza versteht es, den beiden unterschiedlichen Songs seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Vor allem der Police-Klassiker erfährt soundtechnisch eine Frischzellenkur und wird mit viel Druck und gleichzeitig einer Menge Feeling dargeboten. Ich halte 212 für eines der gelungensten Instrumental-Alben der jüngeren Vergangenheit!
Fazit: Mit 212 legt der "Stunt-Gitarrist" Neil Zaza ein abwechslungsreiches und melodisches Instrumental-Rockalbum vor, dass nicht nur durch seine spielerische Klasse, sondern auch durch seine gelungenen Kompositionen überzeugen kann. Dies ist bei Instrumentalalben diverser Gitarren-Derwische leider nicht immer der Fall. Dort steht oft die musikalische Nabelschau im Vordergrund, worunter dann die Songs leiden. Neil Zaza begeht diesen Fehler nicht, er stellt seine instrumentalen Fähigkeiten in den Dienst des Songs, nicht umgekehrt. Die Sound der Platte ist grandios! Eine Scheibe also, die man getrost von vorne bis hinten durchhören kann, ohne dass Langeweile aufkommt. |
Anspieltipps:
| | "Magnus 212", "Go!", "Wild Horses", "Message in a Bottle". |
Titel-Liste:
| | - Magnus 212
- Go!
- King of the World
- Is this Wonderland
- To the Moon and back
- Baroque Sky
- If this is Goodbye
- Wild Horses
- The Beauty
- - - Bonus Tracks - - - - Message in a Bottle
- Take on me
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.neilzaza.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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