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Review: Shakra |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 18.10.2005 |
Teamwertung:
| JG |
JR |
DK |
NB |
Ø |
| 6,0 |
7,0 |
6,0 |
5,0 |
6,0 |
Review:
| | Die Schweiz ist nicht nur bekannt für ihren Schweizer Käse oder Schokolade, sondern auch für die Genauigkeit und Qualität ihrer Uhren. Genau so präzise und verlässlich agiert auch das Berner Quintett auf ihrem mittlerweile fünften Langeisen. Stilistisch turnt man zwischen den genialen Riffs der Kollegen von Krokus und den Ohrwurmmelodien der Landsleute von Gotthard. Alles zusammen, gewürzt mit einer guten Portion Moderne und Eigenständigkeit, zeichnet Shakra aus.
Der Opener "Chains of Temptation" ist schon mal eine groovende Wucht und geht sofort ins Ohr.
Bodenständig und rockig tönen anschließend "Take me now" und "All or nothing" aus den Lautsprecher-Boxen - die Refrains sitzen, der Bass dröhnt und die Laune steigt weiter.
Auch "Out of Control" kommt ziemlich fett auf die Lauscher. Hier quietschen und jaulen die Gitarren um die Wette.
Endlich kann man etwas verschnaufen. "How it feels" ist eine reinrassige Ballade, gut gewürzt und mit allen nötigen Zutaten versehen.
Der Titelsong "Fall" selbst, ist erwartungsgemäß ein echter Shakra-Kracker mit eingängigem Refrain und knackigen Soli.
So richtig geht dann die Post ab mit "Walk on Water". Stimmt, wenn man schnell genug rennt, hat auch Wasser Balken. Das hat uns schließlich erst kürzlich Flash aus der Familie 'Die Unglaublichen' bewiesen, oder? Aber auch "Nightlife" kann in dieser Liga voll überzeugen.
"She's my Ecstasy", ein klassischer Ohrwurm mit etwas schlichtem Refrain, könnte voll überzeugen, wenn er nicht gar so einfach gestrickt wäre. Aber was soll's.
Deutlich melodischer und mit einem Schuss Melancholie gehen die Jungs bei den Songs "Make it alright" zur Sache. Hier kann besonders der Frontmann Mark Fox seine stimmlichen Qualitäten ausspielen.
"Do you know?" stampft noch einmal kräftig und gnadenlos Riffs und Refrains in die Lauschlappen, bevor die waschechte Ballade "Immortal" das Album beschließt. Sie kommt im Gegensatz zu manchen Konkurrenzstücken auch ohne Schmalz und Pathos aus.
Fazit: Dieses Album beweist, dass Shakra sowohl den Sängerwechsel, als auch die internen Streitereien der vergangenen Monate nun endgültig überwunden hat. Die Schweizer haben gelernt, dass eine Band aus Charakteren mit Ecken und Kanten bestehen kann und trotzdem als Team funktioniert.
Sicherlich ist Sänger Mark Fox schwer mit seinem Vorgänger Pete Wiedmer zu vergleichen und es wir wohl noch etwas dauern, bis sich der Neuzugang komplett integriert hat und auch wirklich zu Hause fühlt. Aber vermutlich wird dies beim nächsten Album schon gegessen sein.
Ein störendes Haar in der Suppe habe ich aber trotzdem gefunden. Hallo Jungs hinter dem Mischpult, auch wenn ich Heavy Metal höre, funktioniert mein Gehör noch recht gut. Wo sind denn die Höhen? Ab 4KHz wird es stellenweise recht dünn oder presst ihr jetzt schon schlechte MP3 direkt auf die Scheiben? Bei den Bässen hat's doch auch prima geklappt. |
Tipp:
| | Fans von bodenständigem Rock werden an dieser Scheibe ihre wahre Freude haben. Shakra-Fans greifen sowieso zu - und werden es genießen. |
Titel-Liste:
| | - Chains of Temptation
- Take me now
- Out of Control
- All or nothing
- How it feels
- Fall
- Walk on Water
- She's my Ecstasy
- Make it alright
- Nightlife
- Do you know?
- Immortal
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Laufzeit:
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