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Review: Shark Island |
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Album:
| | GATHERING OF THE FAITHFUL, 2006, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G. / J.R., 30.06.2006 |
Review:
| | Die musikalischen Wurzeln der US-Amerikaner reichen bis ins Jahr 1979 zurück, als der Sänger Richard Black und der Gitarrist Spencer Sercombe die Band The Sharks gründen. Über 25 Jahre später entschließt man sich zu einer Reunion mit einem neuen Album. Dass in der Zwischenzeit nicht nur eine Menge Zeit vergangen ist, sondern jeder Musiker reichhaltige Erfahrungen auf seine Konto verbuchen konnte, ist unbestreitbar.
Das neue Album beweißt dies einerseits in eindrucksvoller Art und Weise.
Aber andererseits könnte man auch sagen, ein Album zu hören, mit qualitativ hochwertigem und wenig auffälligem Material das sicherlich seine Kunden findet.
Eigentlich ist damit schon alles gesagt und man könnte gleich mit dem Fazit fortfahren. Aber so einfach möchten wir es uns doch nicht machen und gehen auf einige Songs näher ein.
Der Opener "Blue Skies" ist eine ruhige Funky-Rock Nummer mit wiedererkennbarem Refrain, die ebenso von Bryan Adams stammen könnte und schon gleich zu Beginn deutliche Akzente setzt.
Der Classic-Rocker "Tomorrow's Child" mit halbakustischem Intro, ist gleich der nächste musikalische Leckerbissen. Typisch für viele US-amerikanische Rocknummern ist jedoch nicht nur das Intro, sondern auch der ansprechende rauhe Gesang und exzellente Gitarren-Soli.
"The Stranger", eine melodische Slow Rock Nummer mit druckvollen Classic Rock Gitarren und groovender Bassarbeit macht Laune auf mehr und hält glücklicherweise etwas nach, denn das anschließende "Go West" braucht man nicht unbedingt erwähnen.
Bei "Welcome Goodbye" wird schon fast übertrieben. Ein etwas schnulziges Gitarren-Intro das von eben solchem Gesang abgelöst wird, durchsetzt mit viel "YEAH thatīs right" ist sicherlich kontrovers zu sehen.
Dafür kann "Life goes on", eine langsame gesangsbetonte Nummer die sich steigert, wieder deutlich punkten.
Nach den Songs 1 und 2 ist "Down to the Ground" eindeutig das nächste Highlight. Schnell, agressiv und rythmusbetont kann die gnadenlos treibende Nummer voll überzeugen. Einige nette Breaks sorgen dabei für Abwechslung.
Alle, die einfach nur Zuhören und Träumen möchten, denen sei "Looking for the Sun" ans Herz gelegt - eine langsame bassbetonte Nummer mit sparsamen Gitarreneinsatz.
Fazit: Die reichlich musikalische Erfahrung lässt sich kaum überhören, quillt doch handwerkliche Perfektion aus jeder Boxen-Pore. Technisch ausgereift und ideenreicher Füllstoff, der aus Standard-Liedchen etwas besonderes macht und der bei mehrmaligen Durchläufen immer wieder Stoff für Neuentdeckungen liefert.
Aber! Das starke Gefühl doch alles irgendwo schon mal gehört zu haben, birgt die Gefahr, dass nur Weniges wirklich dauerhaft hängen bleibt. |
Tipp:
| | Eine Rock-CD zum Entspannen in der Badewanne oder zum Träumen auf dem Bett. Es besteht kaum Gefahr, dass die Nachbarn durch zu laute oder agressive Töne gestört werden und auch die Blubberbläßchen in der Wanne halten sich erstaunlich lange. Aber aufgepasst, über eine Stunde Spielzeit lässt auch die dickste Haut in der Wanne runzelig werden.
Bestandskunden werden gut bedient - will man neues Publikum erschließen, dann gäbe es nur maximal eine 5,5. |
Titel-Liste:
| | - Blue Skies
- Tomorrow's Child
- The Stranger
- Go West
- Welcome Goodbye
- Life goes on
- Down to the Ground
- Looking for the Sun
- Heaven
- I had a Dream
- Will to Power
- Need your Love
- Temptation
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Laufzeit:
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