 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Shatter Messiah |
 |
| |
Album:
| | NEVER TO PLAY THE SERVANT, 2006, Dockyard 1 |
Stil:
| | Power Metal, Thrash Metal |
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 23.08.2006 |
Review:
| | Irgendwann haben die meisten die Schnauze voll möchten nicht mehr nach fremden Pfeifen tanzen und endlich auf eigenen Füßen stehen. Nun, manchmal kann so etwas auch ins Auge gehen und viele haben sich an dieser Stelle in der Vergangenheit schlichtweg übernommen.
Diesmal versucht es Gitarrist Curran Murphy mit einer eigenen Combo namens Shatter Messiah. Auch die Wahl des Albumtitels sollte Bände sprechen: Niemals den Diener spielen. Für alle, die bereits mit Bands wie Annihilator und Nevermore in Kontakt kamen, sollte die Gitarrenarbeit bekannt vorkommen. Für richtig starke Heavy-Mucke braucht man einen passenden Frontmann. Curran hat dafür Greg Wagner gewinnen können, der bereits bei Breaker und Archetype seine Qualitäten zum Besten gab. Auch die restliche Mannschaft hat schon zig Jahre Banderfahrung auf dem Buckel. Da wäre zunächst Drummer Robert Falzano (ebenfalls Annihilator), Rhythmus-Gitarrist Dusty Holt und der Bassist Ron Boisvert.
Was darf der Zuhörer wohl für eine musikalische Richtung erwarten? Berücksichtigt man die musikalische Vorgeschichte der einzelnen Mitstreiter ist das Ergebnis, druckvoller melodischer Heavy Metal mit einigen Thrash und Metalcore Anleihen wohl kaum verwunderlich.
Der Opener "Never to play the Servant" setzt dann schon mal die erste Power Metal Duftmarke, die es in sich hat. Double Bass am Anschlag, spielfreudige Gitarren und eine intensive und variante Stimmleistung, heben diesen Song in Richtung Highlight.
Nach dem Power folgt mit "Crucify Freedom" der Thrash. Hier wird so gnadenlos geknüppelt, dass man sich fast wie das verirrte Schaf auf der Weide vorkommt, das von drei blutrünstigen Hunden zurück zur Herde getrieben wird.
Damit es nicht gänzlich langweilig wird, klopft "Frailty" etwas an der Tür des Metalcore. Überraschend hier, der melodische, mit fetten Chören unterstützte Refrain.
Tiefe, knarrende Gitarren, markerschütternde Screams und ein Prügel-Takt, der fast zum Kopfeinziehen verleitet, sind die Kennzeichen von "Hatred Divine". Lediglich beim Refrain klingen Gitarren und Background-Chor etwas freundlicher.
"All sainted Sinners" stürmt mit einem brutalen Galopp und vollem Sporeneinsatz nach vorne. Auch Greg gibt sein bestes und verleiht dem Song in den langsameren Passagen den nötigen Nachdruck. Das spätere "Bad Blood" schlägt erneut in die gleiche Kerbe.
"Inflicted" entpuppt sich als eine brachiale Speed-Granate mit schwindelerregenden Gitarren-Soli, einem Takt bei dem der Mann an der Schießbude mein Mitleid hat und eine Shouter zwischen Clean und Scream...
Wer jetzt denkt, dass mit "Drinking Joy" die ruhigen Kuschelzeiten anbrechen, der hat die Rechnung ohne den Gitarren-Boss Murphy gemacht. Auch wenn besonders der Anfang mit Funky-Gitarren wenig Power-Esprit versprüht, ändert sich dies nach wenigen Augenblicken ziemlich dramatisch.
Verdächtig harmlos beginnt auch "Deny God", bevor dann doch noch der Metal-Hammer und aus dem Sack gelassen wird. Interessant ist hier neben dem Kontrast zwischen soft und hart auch die variable Gesangsstimme. Für mich eines der Highlights der Scheibe.
Da in der zweiten Hälfte der Scheibe die Melodik etwas der düsteren Härte weichen musste, bildet der letzte Song "New kleen killing Machine" keine Ausnahme, sondern unterstreicht dies eindrucksvoll. Hier bewegt sich Greg zur Abwechslung auch mal eine Oktave höher.
Fazit: Eine durchaus hörenswerte und abwechslungsreiche Leistung, die hier abgegeben wird. Für meinen Geschmack hätten an manchen Stellen noch etwas mehr cleane Vocals nichts geschadet, denn die Screams werden schnell anstrengend und auch etwas langweilig. Ansonsten gibt es nix zu motzen. Variantenreiche Gitarren und eine absolut solide Rhythmus-Fraktion runden das positive Erscheinungsbild ab. |
Tipp:
| | Für alle, die etwas zwischen den Welten den Metal wandern und sowohl Power als auch Thrash nicht abgeneigt sind, bekommen hier eine gelungene All-in-one-Scheibe. |
Titel-Liste:
| | - Never to play the Servant
- Crucify Freedom
- Frailty
- Hatred Divine
- Fear to succeed
- All sainted Sinners
- Inflicted
- Drinking Joy
- Bad Blood
- Blasphemy Feeder
- Deny God
- Disillusion
- Bleed to Shadows
- New kleen killing Machine
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.shattermessiah.com
|
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|