 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Slamer |
 |
| |
Album:
| | NOWHERE LAND, 2006, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | R.Z., 10.09.2006 |
Review:
| | SLAMER, genauer gesagt Mike Slamer, veröffentlicht demnächst sein erstes Album unter eigenem Namen. Nun werden sich vielleicht einige fragen: "Wer ist bitte Mike Slamer?"
Mir ist er musikalisch zum ersten Mal als Gitarrist der Gruppe Streets begegnet, jener amerikanischen Melodic Rock-Formation, die mit ihren beiden Alben 1st und CRIMES IN MIND zu Beginn der 80er zwei Highlights des Genres ablieferten. Als Gitarrist von Fiona sollte er dann schon mehr Leuten bekannt sein und seinen Track "Dr. Love" der auf dem Debüt-Album der Gruppe Hardline zu finden ist oder seine Songs vom House Of Lords Album DEMONS DOWN kennen sicherlich noch mehr. Auch seine späteren Mitgliedschaft bei Bands wie Steelhouse Lane und Seventh Sign dürfte nicht wenigen ein Begriff sein.
Nun also hat er sich entschlossen seinen Namen für zukünftige Veröffentlichungen zu verwenden. Unterstützt wird er auf NOWHERE LAND von keinem geringeren, als Ex-Strangeways Fronter Terry Brook, was den Songs hörbar gut tut und ihnen den letzten Schliff verleiht.
Geboten wird wunderbar atmosphärischer Melodic Rock mit leicht progressivem Einschlag, der perfekt in die Songs integriert wurde. Auffallend ist vor allem die Länge der einzelnen Titel, von denen glaube ich keiner unter der 5-Minuten-Grenze bleibt. Das liegt daran, dass bis auf die Rocker eigentlich alle Songs sehr atmosphärische Intros haben und sich Stück für Stück aufbauen.
Kurz zu den einzelnen Tracks: "Nowhere Land" ist ein wahrlich würdiger Opener, der sich nach einem athmosphärischem Intro zu einem schleppenden Rocker mit toller Gitarren- und Keyboard-Arbeit entwickelt. Mit "Strength to carry On" folgt das erste Gänsehautstück des Albums. Piano und Gitarre in Kombination mit Terry Brooks toller Stimme sorgen für wohlige Schauer. "Not in Love" hingegen ist ein von einem mitreißenden Lead Riff geprägter Rocker, bei dem man automatisch das Gaspedal sucht. Es folgt mit "Come to Me" Gänsehaut Part II, denn diese Halbballade, mit leicht psychedelischem Intro und schönen Akustik-Parts verbreitet schon wieder diesen gewissen Schauer.
Die drei folgenden Nummern sind für mich der mit Abstand stärkste Teil des Albums und allesamt perfekte Anspieltipps.
"Higher Ground" ist ein astreiner "For The Road"-Track. Eine ungewöhnliche, aber genial-faszinierende Mischung aus Blues-, Melodic-, Hard Rock- und AOR-Parts. Absolut hörenswert! Dem steht "Jaded" in nichts nach. Ein schon fast monumentaler, langsamer Rocker, den auch Aerosmith oder Def Leppard geschrieben haben könnten. Fantastisch ist hier vor allem die Bridge/Chorus-Sektion! Mit "Beyond the Pale", einem atmosphärischen Track, der zwar strenggenommen ob seiner Geschwindigkeit eine Ballade ist, aber dies gerade wegen seiner fast schon Endzeit-Athmosphäre zu keiner Zeit offenbart, schließt sich der Kreis der Referenz-Tracks.
Es folgen mit dem stampfenden und von einem wuchtigen Chorus dominierten AOR-Rocker "Runaway", dem im Steelhouse Lane-Stil arrangierten lockeren, mit coolen Breaks durchsetzen Rocker "Audio Illusion" und dem, mit leichtem Prog-Einfluss und an Hardline erinnernden Rocker "Perfect Circle" weitere hochkarätige Nummern.
Den Abschluss bildet mit "Superstar" (Anspieltipp!) ein erstklassiger Mid-Tempo Rocker, mit einem genialen Gitarren-Intro, der von einem tollen Riff und leicht aggressiv anmutendem Gesang dominiert wird. Auch Synth-Streicher gepaart mit fast schon pathetischen Vocals finden sich immer mal wieder in diesem Track, der für mich mehr als würdig das Ende einläutet.
Fazit: Ein hochkarätiges Melodic Rock-Album, das etwas rauer daherkommt, als es normalerweise im AOR üblich ist. Dies tut der Qualität des Albums aber überhaupt keinen Abbruch, denn genau so eine Note steht diesem sehr athmosphärisch gehaltenen Werk bestens zu Gesicht. |
Tipp:
| | Wer mit Bands wie Steelhouse Lane, Seventh Sign, Hardline und den alten Strangeways was anfangen kann liegt mit dem Album garantiert nicht verkehrt. Auch Fans von Def Leppard und Aerosmith sollten mehr als ein Ohr riskieren. Für Hardrock Fans mit Sinn für's Athmosphärische bestens geeignet! |
Titel-Liste:
| |
- Nowhere Land
- Strength to carry On
- Not in Love
- Come to Me
- Higher Ground
- Jaded
- Beyond the Pale
- Runaway
- Audio Illusion
- Perfect Circle
- Superstar
|
Laufzeit:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|