News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Slunt
 
ONE NIGHT STAND

Album:
 ONE NIGHT STAND, 2006, Repossession Records

Stil:
 Rock 'N' Roll

Wertung:
 4 von 7
4 von 7 Punkten
 M.K., 31.01.2007

Review:
 Slunt stammen aus New York City und spielen rotzigen Rock'N'Roll, garniert mit Vocals von MTV2-VJane Abby Gennet. Und die sieht gar nicht mal so schlecht aus. Das alleine ist jedoch nicht der einzige Erfolgsgrund, das zweite Album des Quartetts hat sicherlich auch Anteil daran:

Los geht es mit "When you like it", mit knapp 3 Minuten recht kompakt gehalten. Der Riff bleibt im Ohr hängen, und Anny spielt bewusst mit ihrem Rockbitch-Image. Sie hat jedoch nix mit der Band Rockbitch zu tun. Ob das nun ein Vor- oder Nachteil ist, muss jeder für sich entscheiden. Naja, "When you like it" überzeugt auf jeden Fall durch präzise Gitarrenarbeit und zweistimmige Vocals im Refrain. Auch sind schöne Tempowechsel zu bestaunen. Netter Opener.
"Mr. One Night Stand" kommt nun durch die Boxen geschritten und begrüßt den Hörer mit einem weiteren, knackigen Riff. In den Strophen erinnert die simple Gitarrenarbeit mit ihren Hooks etwas an Kiss. Abby's Stimme gefällt mir persönlich besser als auf GET A LOAD OF THIS, dem 2005er Debüt der Band. Spannend ist der Song leider nicht, erwähnenswert ist sicherlich noch das Gitarrensolo im zweiten Teil. Ansonsten zu eintönig.
Anders sieht es da bei "Lost Girl" aus, hier präsentieren Slunt einen langsameren Song, verglichen mit den zwei Rockbrocken vorher. Abby's Gesangsstil in den Lyrics erinnert etwas an Alice Cooper, das Songwriting ebenfalls entfernt. Das ewige Wiederholen von "Your're the lost girl...you're the lost girl" geht einem jedoch etwas auf die Nerven, jedoch kann das folgende Gitarrensolo das Ruder rumreißen.
Nun geht's in die bayrische Landeshauptstadt, denn "Absinthe in Munich". Die Strophen langweilen doch sehr, der Refrain zieht das Tempo zwar an und bietet schöne Mitsingparts. Doch die Überraschung ist sicherlich der balladeske Mittelteil, welcher an eine Mischung aus Guns 'n Roses und Bon Jovi erinnert. Hört sich gut an, Abby zeigt hier eine weitere Facette ihres Gesangs. Im Endeffekt bietet der Song gutes Songwriting, was man von "Dirty Blonde" nicht behaupten kann. Langsamer Song mit ewig wiederholendem Riff. Abwechslungsreichtum schreibt man anders, auch wenn das sicher nicht das Ziel von Slunt's Musik ist. Aber einschlafen soll man doch auch nicht, oder?! Naja, das Solo ist immerhin recht gut, wenn auch zu kurz.
"Need you tonight" ist der sechste Song auf ONE NIGHT STAND. Das erste, was auffällt, ist die schöne Bassline von Neuzugang Jhen Kobran. Der Song selber befindet sich wieder im langsameren Rock-Sektor, ist jedoch vom Aufbau und Songwriting her interessanter als "Lost Girl", da im Refrain auch mal etwas das Tempo angezogen wird. Nach zwei Minuten überraschen Slunt wieder einmal mit einem abwechslungsreichen Mittelteil, der irgendwo zwischen Motörhead, Queens Of The Stone Age und Guns 'N Roses liegt. Schöner Song, am Ende mit Trötensolo. Hat man auch nicht alle Tage.
"Here to rock" hält, was der Titel verspricht: Es wird mit fetten Riffs um sich geschmissen und standesgemäß mit dem Kopf zum Takt genickt. Die Gitarrenarbeit erinnert doch sehr an die alten Herren von Motörhead. Drummer Charles Ruggiero bietet hier mehr Variantenreichtum als in sämtlichen Songs zuvor, was mir doch sehr zusagt. Tolles Lied, und das Ende leitet sofort über zu "Over it". Den Riff hat man, zugegeben in verschiedenen Variationen, schon mindestens 274 Mal gehört. Dafür kann die von Bass und Drums getragene Strophe überzeugen. Der Song hat was psychedelisches, was an Abbys Gesang liegt. Interessanter und facettenreicher Song.
Mit "Don't care" geht's weiter, eingeleitet von einer simplen, aber effektiven Bassline. Danach folgt erstmal ein 1-Akkord-Linkin Park-Riff, bevor die Strophe im Endeffekt genau so aufgebaut ist wie in "Over it". Das fällt schon ziemlich negativ auf, gerade dann, wenn beide Songs hintereinander laufen. Der Refrain erinnert an lahme Nirvana-Songs. Nach einem ordentlichen Gitarrensolo wird dann endlich mal das Tempo richtig gut angezogen, und in der letzten Minute hört sich der Song zehn mal interessanter an als zwei Minuten zuvor.
Mit "Give you Love" folgt der vorletzte Song von ONE NIGHT STAND, welcher mit interessantem Songwriting in den Strophen brilliert. Auch der Refrain gefällt mir irgendwie, das Schlagzeugspiel gibt dem ganzen eine besondere Note. Jap, die Drums gefallen mir an "Give you Love" am besten. Ansonsten ein hörenswerter, aber nicht lebenswichtiger Song.
"Push" heißt das letzte Stück der CD, mit 5:45 Minuten übrigens mit Abstand das längste. Gepusht wird hier sicherlich nicht das Tempo, "Push" ist eher ein bluesiger Slow Rock-Song, welcher durchaus zwischendurch Geschwindigkeitsausbrüche zu vermerken hat, jedoch im großen und ganzen in der langsamen Spur bleibt. In der Mitte des Songs wird wieder ein ungewöhnlicher Mittelteil eingeschmissen, der im ersten Moment an die Red Hot Chili Peppers erinnert. Dieser Effekt verblasst jedoch beim Einsatz der Bontempi-Heimorgel, wie sie sonst nur ein Mambo Kurt spielt. Zum Ende hin gibt's dann doch etwas mehr Tempo und noch ein kurzes Gitarrensolo, dann ist Feierabend.

Fazit: ONE NIGHT STAND hat, meiner bescheidenen Meinung nach, zwei Seiten. Die erste Hälfte der CD gefällt mir wegen Songs wie "Absinthe in Munich" oder "Lost Girl" absolut nicht, hier wird, ehrlich gesagt, einfach zu langweilige Rockmusik präsentiert. Slunt eiern teilweise ganze Songs lang auf den selben Riffs rum.
Die letzten 5-6 Songs gefallen mir da schon mehr, gerade das Drumming kann mich überzeugen. Ansonsten wird die Band auch teilweise psychedelisch, und insgesamt wirkt das Songwriting in der zweiten Hälfte durchdachter und ausgereifter. Bis auf "Don't care" und "Over it", die beiden Songs ähneln sich zu sehr, gerade in den Strophen.
Insgesamt also ein durchschnittliches Album mit Höhen und Tiefen, knappe 4 Punkte. GET A LOAD OF THIS gefiel mir da besser.

Tipp:
 Als hörenswert sind sicherlich "When you like it", "Give you Love" und "Here to rock" einzustufen.

Titel-Liste:
 
  1. When you like it
  2. Mr. One Night Stand
  3. Lost Girl
  4. Absinthe in Munich
  5. Dirty Blonde
  6. Need you tonight
  7. Here to rock
  8. Over it
  9. Don't Care
  10. Give you Love
  11. Push

Laufzeit:
 44:23 Min.

Band-Infos:
 
  • www.slunt.net 


  •  
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:06.12.2009