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Review: Jeff Scott Soto |
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Album:
| | ESSENTIAL BALLADS, 2006, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 20.04.2006 |
Review:
| | Wie wünscht man sich einen optimalen Melodic Rock-Sänger? Ganz einfach, so wie Jeff Scott Soto. Er hat die perfekte Melodic Rock Stimme, die eine Vielzahl bekannter Einflüsse wie, Dio, Mercury oder Hughes in sich vereint und deckt dabei eine Bandbreite von ab von Funk bis Heavy Metal. Er ist jederzeit bereit, wenn man nach ihm verlangt, was die stattliche Liste seiner bisherigen Engagements in über zwei Dutzend Bands eindrucksvoll beweist. Er versteht es die Leute von der Bühne aus zu verzaubern. Zu guter Letzt hat er auch noch das richtige Gespür für das passende Songwriting. Besser geht's nicht.
Neben seinen zahllosen Bandeinsätzen hat er in den vergangenen Jahren nicht versäumt, auch an seiner Solo-Karriere zu arbeiten. Mittlerweile haben sich drei Langeisen, zwei EPs und eine Live-DVD angesammelt, sodass es durchaus Sinn macht eine "Best of..." anzugehen.
Obwohl mir ein Jeff Scott Soto zu Heavy Zeiten bei Axel Rudi Pell hervorragend gefallen hat, kann man schon eines vorweg nehmen. Auch bei den ruhigeren Songs macht er eine sehr gute Figur und bietet seinen Fans über 70 Minuten Balladen-Kost vom Feinsten. Wie nicht anders zu erwarten, kann er sich dabei auf Musiker verlassen, die es verstehen, ihn ins rechte Licht zu rücken und seiner Stimme zu jeder Zeit genügend Freiraum geben, damit sie sich auch optimal entfalten kann.
Es ist schwer hier einzelne Titel herauszupicken, deshalb ein kurzer Einblick, auf was man alles gespannt sein darf:
"If this is the End", "As I do 2 U": Klassische Rock-Balladen mit Akustik-Gitarren-Intro und überzeugenden Refrains.
"Holding on": Sphärisch, mit modernen, stellenweise dominanten Synthie-Klängen.
"Send her my Love": Dezentes Schlagzeug, überwiegend vom Gesang getragen.
"Lonely Shade of blue": Melancholisch, gefühlvolle Rock-Ballade mit Saxophon-Unterstützung.
"Don't wanna say Goodbye": Dichte Instrumentalisierung und fette Chöre.
"4U": Funky angehauchte Pop-Ballade
"Still be loving U": Mit einem Hauch südländischem Akustik-Gitarren Folk-Flair.
"Till the End of Time": Klotzt mit Piano, jaulenden Gitarren und Streicher-Unterstützung.
"Sacred Eyes": Mit flotter Akustik-Gitarre, für eine Ballade fast schon grenzwertig schnell.
"Beginning 2 End": Megafette Schmacht-Rock Ballade, die sofort ins Ohr geht und auch jede Menge Solis bietet.
Die bisher noch nicht veröffentlichten Bonus-Songs fügen sich natlos ins Gesamtbild, wobei "Last Mistake" wieder etwas flottere Rhythmen bietet.
Fazit: Wie war der Lieblingsausdruck von Al Bundy in der gefürchteten Sit-Com Eine schrecklich nette Familie?
"Strike!" - und genau einen solchen hat Jeff Scott Soto gelandet, oder vielmehr gleich 16 davon. Hier muss sich die Konkurenz schon gehörig ins Zeug legen, will sie nur annähernd gleichziehen. Rocker und Heavy-Freaks seien gewarnt, denn hier ist eher das Kuscheltier gefragt, als der grölende Headbanger. Aber nehmt's sportlich, denn eine gut gelaunte Freundin kann auch jede Menge Freude bereiten.
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Tipp:
| | Ein "Must have!" für alle Rock-Balladen-Fans, die hier zeitgemäße Kost von einem herausragenden Künstler geboten bekommen. |
Titel-Liste:
| | - If this is the End
- As I do 2 u
- Holding on
- Send her my Love
- Lonely Shade of blue
- This ain't the Love
- Don't wanna say Goodbye
- 4 U
- Still be loving U
- Till the End of Time
- Sacred Eyes
- By your Side
- Beginning 2 End
- - Bonus Tracks - - - Through it all
- Last Mistake
- Another try
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Laufzeit:
Musiker-Infos:
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