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Review: Stratovarius
 
STRATOVARIUS

Album:
 STRATOVARIUS, 2005, Mayan

Stil:
 Symphonic Metal

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 J.G./J.R., 12.08.2005

Review:
 Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So durften wir als eine von Wenigen die neue Scheibe der finnischen Wunderkinder anhören.
Gespannt wie ein Flitzebogen lauert mein Finger über der Play-Taste. Sehnsüchtig fällt mein Blick über die Schulter auf's CD Regal mit Werken wie EPISODE, INFINITE und INTERMISSION.
Es ist soweit: "Press Start-Button". Nach den ersten 14 Schrecksekunden, die mich an die Zeiten meiner ersten Versuche mit "Paula" erinnerten (=Sound-Chip des Amiga-PCs), ist es geschafft und "Maniac Dance" legt los. Auch wenn der Stil nicht sogleich als typisch Stratovarius einzuordnen ist, lässt sich Timo Kotipelto kaum verleugnen.
Mit "Fight!!!" kann man schon eher wieder von gewohnten (Geschwindigkeits-)Verhältnissen ausgehen. Leider fehlen wiedererkennbare Riffs und Refrains, sodass der Song recht glatt durch den Gehörgang rutscht.
Endlich "Just carry on" bringt deutlich mehr Laune mit. Der Refrain sitzt und man bewegt sich deutlich in Gefilden von 1997. Für die 5:28 Min. hätte ich allerdings stellenweise mehr Genialitäten erwartet.
Recht vielschichtig und progressiv wirbelt das episch angehauchte "Back to Madness" aus den Lautsprechern. Die früher so typischen strato-genialen blitzen zum ersten Mal richtig auf. Klassische Instrumente sind tadellos gesetzt lediglich der Operngesang bereitet mir so meine Probleme. Ich habe schon viele andere Scheiben angehört, die Ähnliches eingesetzt haben. Nach dem mittlerweile fünften Durchlauf, weiß ich immer noch nicht was mich stört. Vielleicht ist es die Disharmonie dieser Stimme im Verhältnis zu Timos Stimmlage oder die Melodienfolge, jedenfalls kann ich mich nicht so sehr damit anfreunden. Schade.
Das nächste Stück "Gypsy in Me" aggiert wieder mit forciertem Tempo und schwimmt etwas niveaumäßig auf der Welle von "Just carry on".
Der Streitpunkt im heiß diskutierten Vorfeld ist nun an der Reihe. "Götterdämmerung (Zenith of Power)" nennt sich das Stück und soll Auszüge aus einer Hitlerrede beinhalten. Ich kann mich an dieser Stelle nur wiederholen und auf das Review von Karelia verweisen. Ist das unbedingt nötig? Zugegeben, hätte ich es nicht gewusst, ich hätte den Mann glatt überhört. Der Herr war etwas vor meiner Zeit aktuell und mir deshalb auch nicht sehr geläufig.
Ansonsten ist "Götterdämmerung" mit gewissem Abstand das Highlight des Albums und wird am ehesten dem Qualitätsanspruch des verwöhnten Stratovarius-Fan gerecht. Warum die letzten 40 Sekunden allerdings mit dem mehr als überflüssigen Effekt-Geblubber vertan werden wissen wohl nur die "Götter".
Mit "The Land of Ice and Snow" ist die erste echte Ballade an der Reihe. Eigentlich bräuchte ich noch keine Entspannung, aber ok. Hey, was ist denn jetzt los? Kaum hab ich den Refrain im Ohr, und will mitsummen, ist das Stück schon wieder zu Ende. Da fehlt mindestens eine Strophe... (Hüstel! Oder der Instrumental-Einsatz kommt zu spät)
Aber es geht aufwärts. Der Track "Leave the Tribe" beginnt als ruhige Bombast-Walze und steigert sich langsam zu einem richtig eingängigen Ohrwurm. Nach vier Minuten ist aber immer noch nichts Spektakuläres passiert - es walzt immer noch...
5:20 Min. und schon setzt der "Fade out" ein. Das wird wohl nix mehr. Schade (schon 2. Mal)
Das Ende wird mit "United" eingeläutet. Lange musste ich warten, bis mein geliebtes Stratovarius-Team die alte Form erreicht hat. Neben der "Götterdämmerung" eindeutig das zweite echte Highlight der CD. Endlich darf auch Jens den Synthie quälen und die Timos geben beide ihr Bestes. Aber auch wenn das Stück mehr als 7 Minuten Freude bereitet, ist danach Schluss.
Ich hätte mir sicherlich nicht träumen lassen, dass einmal meine damals vorgeschlagenen "gr"-Begriffe so sehr zutreffen würden. Ich empfinde "grenzwertig" als sehr passend.
Klar, man kann jetzt tausend Entschuldigungen anführen, egal ob Krankheit, Neuanfang, Blockade, usw.. Bringt aber nix- und ich glaube kaum, dass Jörg Michael plötzlich verlernt hat, Double-Bass zu treten. Ich möchte hier eine Redewendung umformulieren: "Lieber ein Ende ohne Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!" Wenn es nicht Stratovarius wäre, würde ich eher 4,5 Punkte vergeben aber...
...ich gebe die Hoffnung nicht auf und warte auf die Dinge, die da kommen.

Tipp:
 Hmm, darauf haben wir (besonders ich als Fan) zwei Jahre gewartet? Sammler haben vielleicht ihre Freude und mögen den neuen Stil. Ich bleibe Stratovarius treu und höre mir jetzt EPISODE und INTERMISSION an.

Titel-Liste:
 
  1. Maniac Dance
  2. Fight!!!
  3. Just carry on
  4. Back to Madness
  5. Gypsy in Me
  6. Götterdämmerung (Zenith of Power)
  7. The Land of Ice and Snow
  8. Leave the Tribe
  9. United

Laufzeit:
 49:21 Min.

Band-Infos:
 
  • Stratovarius


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