News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: System of a Down
 
MEZMERIZE

Album:
 MEZMERIZE, 2005, Sony Music

Stil:
 Crossover, Pop Rock, Nu-Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 M.U./J.G., 11.06.2005

Teamwertung:
JG MU SJ MK MH Ø
5,0 5,5 5,0 7,0 6,5 5,8

Review:
 Das erste 2005er Album von SoaD ist nur 36 Minuten lang und trotzdem gibt es reichlich Futter zu entdecken.
Warum hat es so lange mit der Veröffentlichung gedauert?
Warum kein Doppelalbum?
Erst konnte man sich nicht einigen, was wo drauf soll und dann war man der Ansicht, dass ist kaum ein Zuhörer heutzutage Zeit für 30 Tracks nimmt - so die Erklärung und Meinung der Herren Musiker.
Und los geht's mit einer irrwitzigen Mischung aus Metal, Crossover, Punk, Speed, Alternative und einem Schuss Folk. John Dolmayan bearbeitet die Felle seiner Trommeln, dass nur so kracht und man Angst hat, jeden Moment einen gebrochenen Stick ins Auge zu bekommen. Daron Malakian zerrt und zupft die Saiten seine Gitarre keinen Deut besser. Bei "Cigaro" wird ein wahres Metal-Gewitter angestimmt und spätestens wenn Malakian verkündet: "My cock is much bigger than yours" und Kumpel Serj Tankian mit "My cock can walk right through the Door" antwortet, weiß man, ab jetzt wird's ernst. System Of A Down sind zurück und zeigen uns in Musik und Wort, wo der Zeitgeist-Hammer hängt.
Alles, was diese Band bisher ausgemacht hat, lässt sich auch auf MEZMERIZE wiederfinden. Man hat aber versucht, die Gegensätze noch stärker herauszuarbeiten und auf den Punkt zu bringen, als beim vorherigen Album. Wenn bei STEAL THIS ALBUM manches wie musikalische Resteverwertung angemutet hatte, so findet man hier fast nur gelungene Tracks.
Ich dachte Acid sei aus der Mode, aber bei dem Song "This Cocaine makes me feel like I'm on this Song" hat man den Eindruck gemeinsam mit 'Depp' und 'del Toro' den Trip 'Fear and Loathing in Las Vegas' nochmal mitzuerleben. Und was zum Teufel ist "Gonorrhea Gorgonzola"? Dazu Daron lachend: "Der Song handelt von einem Song, in dem es um Gonorrhö und Gorgonzola geht. Mehr kann ich dazu nicht sagen." Aha, jetzt sind wir alle schlauer, danke Daron.
Hollywood - der Inbegriff für Oberflächlichkeit und Dekadenz war diesmal ein besonderes Angriffziel. Gleich zwei Songs hat man dem Stadtteil gewidmet - persönliche Erfahrungen aus Kindheit und Jugendzeit eingeschlossen. Leise klagend schildert "Lost in Hollywood" die Vielzahl geplatzer Träume und rechnet ab mit dem vermeintlichen Mytos 'Hollywood = Traumfabrik'. Die Realität zeigt aber desilllusionierte Verlierer, die geblendet durch goldglänzende Milliönchen als seelenlose Zombies durch die Straßen Hollywodds umherirren. Malakians Backgroundchöre bringen genau diese Tatsachen mit "You should've never gone to Hollywood" prima auf den Punkt.
Und die Gesellschaft ansich bekommt auch ihr Fett ab. "Sad Statue" soll die Dummheit und Ignoranz der Menschen aufzeigen, die blind jedem Trend folgen, sich von den Medien verblöden lassen und alles ohne nachzudenken schlucken, was man ihnen vorsetzt.

Fazit: Auch diesmal hat die Band nichts dem Zufall überlassen und für das vierte Album Rick Rubin als Produzent verpflichtet. Malakian fungierte als gleichberechtigter Part. Für die Qualität des Sounds war Knöpfchendreher Andy Wallace zuständig und deshalb ist es kein Wunder, dass der Sound derart gut auf die Lauscher kommt. Das etwas seltsame Cover-Artwork hat Malakians Vater Vartan mit Pinsel und Farbtopf verbrochen (ähem, sorry, aber...).
Egal wie gut und treffend die Songs auch sein mögen, stört mich trotzdem die kurze Laufzeit und die ehr fadenscheinigen Erklärungsversuche und damit verbundenen Verzögerungen dazu im Vorfeld. Verdient man an weltweit 9 Mio. verkauften Albem heutzutage nicht mehr genug Geld?

Tipp:
 Wir können uns also nur gespannt mit MEZMERIZE zurücklehnen bis uns im Herbst HYPNOTIZE sicherlich neuen Zündstoff liefern wird.

Titel-Liste:
 
  1. Soldier Side (Intro)
  2. B.Y.O.B.
  3. Revenga
  4. Cigaro
  5. Radio/Video
  6. This Cocaine makes me feel like I'm on this Song
  7. Violent Pornography
  8. Question!
  9. Sad Statue
  10. Old School Hollywood
  11. Lost in Hollywood
  12. Lonely Day

Laufzeit:
 36:13 Min.

Band-Infos:
 
  • System of a Down

  • Weitere Reviews:
     
  • System of a Down - HYPNOTIZE


  •  
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:06.12.2009