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Review: Talisman |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | R.Z., 13.10.2006 |
Teamwertung:
| JG |
JR |
RZ |
MH |
Ø |
| 5,5 |
6,0 |
6,0 |
6,0 |
5,9 |
Review:
| | Da ist es nun als endlich, das von mir drei lange Jahre erwartete neue Album von Jeff Scott Soto's Talisman. Und das Warten hat sich mehr als gelohnt! Ich gehe sogar so weit den Satz aus der Info "might simply be our best ever" sehr dick zu unterstreichen!
Ein Album vom Allerfeinsten mit allem was Talisman auf den sechs Vorgängern ausgezeichnet hat. Eingängige Melodien, Groove ohne Ende, geniale Basslines, ausdrucksvoller Gesang, Ohrwurmrefrains und geile Gitarren-Soli!
Hier bekommt man, leider viel zu kurz, Talisman pur und in bestechender Form so serviert, dass es einen nicht mehr still sitzen lässt. Soto und vor allem auch Marcel Jacob am Bass brillieren und veredeln jeden der elf Tracks songdienlich und mitreißend. So viel Groove habe ich selten bei einem Hard Rock Album erlebt!
Im Prinzip braucht man die Songs im einzelnen gar nicht beschreiben, denn es verhält sich wie mit den Perlen auf einer Kette: Sie sehen alle gleich schön aus. Dennoch folgen jetzt ein paar Appetithappen für die, die Talisman bisher vielleicht noch nicht kennen.
Der Opener "Falling" ist flott mit fantastischer Bassline untermauert und Jeff's toller Gesang wurde hier mal mit leichten Hall-Effekten unterlegt, was dem Song, genau wie die dezent eingestreuten Keyboard-Tupfer, eine athmosphärische Note verleiht. Ein perfekter Beginn für das Album!
Der Song "Rhyme or Reason" ist pure Talisman-Essenz. Ein tighter athmosphärisch gehaltener Rocker der wirklich unter die Haut geht. Ein kurzes, tolles Solo und der fast schon hypnotische Gesang von Soto runden die Nummer ab.
Unmittelbar danach folgt mit "End of the Line" ein richtig treibender Abgeh-Song mit einem wahren Ohrwurm von Chorus. Wer hier nicht mitgeht muss taub oder rhythmus-resistent sein!
"Forevermore" ist eine wunderschöne und nicht die Bohne kitschige Ballade, deren Herzschlag Sotos Stimme ist. Die dezenten Pianoelemente sorgen zusätzlich für Gänsehaut und einen Hauch von Wehmut.
Mit "Succumb 2 my Desire" bietet das Album neben all den anderen groovenden Nummern noch einen echten Groove-Knaller erster Sahne. Die perfekte Mischung aus Hard Rock, Funk und Groove, mit einem Break im Mittelteil, der kurzzeitig in leicht sphärische Gefilde eintaucht, nur um danach wieder mächtig Dampf zu machen.
Erwähnenswert ist sicherlich auch noch der Song "Shed a tear Goodbye", eine fast schon Uriah Heep mäßige Nummer. Dieser beschwingte fröhliche Rocker weiß mit Hammond-Elementen im Hintergrund und einem tollen Solo zu gefallen. Wäre für mich eine potentielle Hitsingle!
Fazit: Das für mich bisher beste Talisman-Album und das will bei der Messlatte, die die anderen vorgelegt haben schon was heißen. Es ist einfach die lückenlose Eingängigkeit, kombiniert mit jeder Menge Groove und einer fantastischen Gesangsleistung, die "7" eben den berühmten Tick besser sein lässt, als die Vorgänger.
Bedauerlich finde ich nach 3-järiger Pause allerdings die doch recht kurze Spieldauer, denn ich wage mal zu behaupten, das jede weitere Minute das Album noch besser gemacht hätte! |
Tipp:
| | Für Talisman-, respektive Soto-Fans ist dieses Album ein MUSS! Bass-Fanatiker bekommen hier ebenfalls das volle Programm und ansonsten kann ich nur jedem Hard Rock Fan raten, mal auszuhören wie sehr die Lieblingsmusikrichtung grooven kann! |
Titel-Liste:
| | - Falling
- Nowhere Fast
- Rhyme or Reason
- End of the Line
- The 1 I'm living For
- On my Way
- Forevermore
- Succumb 2 my Desire
- Shed a tear Goodbye
- Troubled Water
- Back 2 the Feeling
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Laufzeit:
Musiker-Infos:
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