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Review: Ten |
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Album:
| | THE TWILIGHT CHRONICLES, 2006, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 19.07.2006 |
Review:
| | Nachdem ich von Ten schon einige CDs in meinem Archiv herum stehen habe und dieser Truppe durchaus kontrovers entgegentrete, war ich umso gespannter was sich die Engländer um Gary Hughes alles einfallen ließen. Immerhin hatte ihr 96er Album X jede Menge Runden in meinem Player absolviert, dafür verflüchtigte sich das 2004er Langeisen RETURN TO EVERMORE sehr schnell wieder in Richtung Regal.
Der Titel und die Spieldauer lässt es bereits vermuten. Bei dem Opener "The Prologue/Rome" handelt es sich um einen wahren Monstertrack. Es beginnt ziemlich orchestral und steigert sich zu einem bombastischen gitarrenverstärkten Höhepunkt bis nach ca. 3 Minuten der eigentliche Song "Rome" durchstartet. Überraschenderweise bleibt hier wenig vom anfänglichen Bombast übrig, handelt es sich doch um einen richtig flotten Rock-Song, dessen Refrain und eingängiges Riffing sofort ins Ohr geht.
Der Titeltrack "The Chronicles" gehört zu den Highlights und kann bis auf die meiner Meinung nach nicht perfekte Abmischung voll überzeugen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass besonders die Vocals etwas besser in das Gesamtwerk integriert worden wären. Der Sänger steht hier stellenweise zu losgelöst bzw. zu weit vor seiner Mannschaft.
"The Elysian Fields", eine ruhige und abwechslungsreiche Rockballade könnte ebenso gut als Soundtrack für einen Kinofilm herhalten.
Bei "Hallowed Ground" bin ich zunächst etwas verwirrt, da die Riffs des vorherigen Songs zunächst stilistisch mitgeführt werden, bevor zum ersten Mal die E-Gitarren ihren großen Auftritt bekommen. Der forcierte Mid-Tempo-Stampfer geht sofort ins Ohr.
Leider erscheint mir die nachfolgende Ballade "This Heart goes on" zu sehr auf radiotauglicher Pop-Song getrimmt, als dass bei mir als Rocker 100% Freude aufkommt, aber es ist ja erst Halbzeit...
...habe gedacht als ich die ersten vielversprechenden Takte von "Oblivion" vernommen hatte. Warum man dann allerdings die schönen harten E-Gitarren mit übermäßig zuckersüßen Synthie-Klängen und einer Stimme mit etwas zu viel Schmalz verwässert hat, das wissen nur die Götter.
Erstaunlich ist, dass "The Masquerade" mit fast der gleichen Rezeptur deutlich rockiger und gefälliger überzeugen kann, trotz Synthie und weicher Stimme.
"Born to the Grave", ein weiteres Highlight ist dem Titeltrack ziemlich ähnlich, jedoch hat man es hier beim Mastering der Vocals deutlich besser hinbekommen.
Eine weitere Ballade "When this Night is done", beschließt das interessante neue Album der Engländer und sorgt für einen eher besinnlichen Ausklang.
Fazit: Nach den ersten Höreindrücken kann ich mich nun doch beruhigt zurücklehnen, da die Katastrophe ausgeblieben ist und ich sicher bin, dass mein CD-Player dieses Album nicht zum letzten Mal gesehen hat. Sicherlich ist nicht immer die richtige Zeit für solche Kost. Aber wenn es einem danach ist, bekommt man zehn abwechslungsreiche Songs mit über 73 Minuten Spielzeit geboten, die auch für eine längere musikalische Entspannungs- und Energie-Auftank-Phase ausreichen sollten - wohlgemerkt Entspannen und nicht Abrocken! |
Tipp:
| | Für Freunde des melodischen Hard Rocks, die auch zu Bombast- und Orchester-Elementen nicht "Nein" sagen, ist dies ein Kauftipp. Für Ten-Fans der etwas älteren Scheiben gibt es ebenfalls wieder jede Menge guten Stoff zur Vervollständigung der Sammlung. |
Titel-Liste:
| | - I. The Prologue
II. Rome - The Chronicles
- The Elysian Fields
- Hallowed Ground
- This Heart goes on
- Oblivion
- The Masquerade
- Tourniquet
- Born to the Grave
- I. When this Night is done
II. The Epilogue
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.ten-online.com
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