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Review: Testament |
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Album:
| | THE SPITFIRE COLLECTION, 2007, Spitfire Records |
Stil:
Wertung:
| |  2 von 7 Punkten | | S.J., 08.03.2007 |
Review:
| | Von Testament gibt es schon manche Collection oder auch Best-of Scheibe, doch nun legt auch Spitfire Records noch mit einer eigenen nach. Im Vergleich zu den anderen Testament Best-of's, beschränkt sich diese natürlich auf den Zeitraum als Testament ihre Alben bei Spitfire Records veröffentlichten.
Den Auftakt machen mit "The new order", "Souls of Black" und "Practice what you preach" drei ältere Songs, welche der vor einigen Monaten erschienenen Live-Platte LIVE AT LONDON entstammen. Diese sind an sich zwar ganz nett, jedoch kann ich absolut nicht nachvollziehen warum man diese vorangestellt hat. Ebenfalls über Spitfire Records erhältlich ist nämlich auch die wesentlich ältere LIVE AT THE FILLMORE, welche qualitativ deutlich besser ist, spontaner rüberkommt und Chuck Billy dort noch emotional singen kann und nicht mit störenden Grunzeinlagen glänzen will.
Diese Growls werden weiter inszeniert, denn mit "Hatreds Rise", "The burning Times" und "John Doe" folgen 3 Songs vom 1997 erschienenen Album DEMONIC. Chuck Billy frönt weiter den tiefen Tonlagen, was sicher Geschmackssache ist. Vom Album jedoch bleibt vorerst zu attestieren dass Spitfire die richtigen Höhepunkte ausgewählt haben.
Im Anschluss folgen wie zu erwarten drei Songs des anderen regulären über Spitfire Records veröffentlichten Albums: "Careful what you wish for", "Down for Life" und "Riding the Snake". Hier wird schon eher wieder die Thrashkeule geschwungen, wenn leider auch auf die herrlichen, oft orientalisch angehauchten Melodien der Anfangstage von Testament verzichtet wird. Headbangtauglich sind die Songs definitiv.
Ein wenig in die Vergangenheit geht es aber doch noch. Titel wie "Over the Wall", "The Preacher" und "Into the Pit" lassen manch altem Hasen das Herz schneller schlagen. Leider mussten sich Spitfire natürlich auf die Neueinspielungen welche auf FIRST STRIKE STILL DEADLY veröffentlicht wurden beschränken. Trotzdem: gut bleibt gut, und mit der neuen Version von "Over the wall" hat man meiner Meinung nach sogar dem Original noch einen drauf gesetzt.
Wahrscheinlich um die Collection abzurunden wurde zum Ende hin erneut auf die LIVE AT LONDON Scheibe zurückgegriffen, es folgen "Trial by Fire" sowie "Disciples of the Watch". Wie gesagt, ganz nett. Doch warum fehlt LIVE AT THE FILLMORE? Die Rechte sollten vorhanden sein, und "Alone in the Dark" aus Fillmore wäre ein echtes Highlight zum Schluss gewesen.
Fazit: Eine Collection, die nicht wirklich notwendig ist. Testament-Kenner besitzen eh die Alben und greifen meist auf älteren Stoff zurück. Testament Neulinge können sich auch an einer der zahlreichen anderen, meist besser bestückten, Testament Best-of's bedienen. |
Tipp:
| | Die ebenfalls von Spitfire angebotene DAYS OF DARKNESS-Compilation bietet auf 2 CDs den selben Stoff und einiges an Extras, also am besten vor dem Kauf vergleichen. |
Titel-Liste:
| | - The new Order
- Souls of Black
- Practice what you preach
- Hatreds Rise
- The burning Times
- John Doe
- Careful what you wish for
- Down for Life
- Riding the Snake
- Over the Wall
- The Preacher
- Into the Pit
- Trial by Fire
- Disciples of the Watch
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.testamentlegions.com  |
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