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Review: Two of a Kind |
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Album:
| | TWO OF A KIND, 2007, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  5,0 von 7 Punkten | | M.H., 28.04.2007 |
Review:
| | Es begab sich im Jahre 2007, dass Fred Hendrix aus Holland - auch bekannt als Sänger und Songwriter der genialen Band Terra Nova - sich auf die Suche nach frische und unverbrauchte Nachwuchsmusiker machte. Er fand mit den beiden hübschen Damen Esther Brouns und Anita Craenmehr zwei talentierte Sängerinnen, die zu dem Duo Two Of A Kind vereint wurden. Holland? Rockmusik mit weiblicher Stimme? Höre ich da jemanden Within Temptation rufen? Mitnichten! Die Songs erinnern stark an klassische Bands wie Heart und Alyson Avenue. Können sie auch die Klasse der Vorbilder erreichen?
Auf jeden Fall macht der Opener "Light in the Dark" schon mal einen guten Eindruck. Ein treibender Gitarrenriff eröffnet den Song, der sich ab dem Gesang sofort zu einem lupenreinen AOR-Track mit hymnenhaften Charakter entwickelt.
Das nachfolgende "The longest Night" kommt dann um einiges groovige um die Ecke, toppt den Opener aber um Längen - so einen genialen Ohrwurm habe ich schon lange nicht mehr gehört. Das klingt frisch, das klingt knackig, das macht einfach nur Gute Laune - auf jeden Fall ein Highlight!
Auch der dritte Streich "Little by little" ist ein erstaunlich dichter Rocksong geworden. Das Arrangement ist etwas kerniger ausgefallen und zum Glück können Esther und Anita ihre Stimmen angleichen und bringen die dafür notwendige Härte mit.
Nach diesen drei Rocksongs wird es dann mal etwas ruhiger mit der Halbballade "Give me a reason", die zwar schön klingt, aber irgendwie klingt das schon wieder zu altbacken, so dass sich bei mir hier schnell Ermüdungserscheinungen breit machen.
Zum Glück bringt das nachfolgende "Heaven can wait" die CD sofort wieder zurück in den Rocksattel. Leichte Zitate aus dem Southern Rock machen den Song alleine schon deswegen interessant, aber die hymnenhafte Refrain hebt das Stück einfach auf einen hohen Level.
So, und dass es besser geht mit den Balladen beweist dann "Unbearable", das wunderbar zurückhaltend arrangiert ist und nur im Refrain wieder diese typische AOR-Hymne wird.
Das nachfolgende "Into the Fire" beginnt mit einem wunderschönen Pianolauf und klingt knapp 2 Minuten nach einer weiteren Ballade... bis dann der Refrain einsetzt, der so an die guten alten Folkrocksongs eines Bruce Springsteen erinnert - und genauso geht der Song auch weiter. Die 2 Minuten am Anfang sollte man sich nehmen, denn der Song ist schon wieder ein Highlight.
Leider fällt die Halbballade "In your Arms" danach doch ab, da sie etwas zu stark nach Mainstream klingt. Überraschenderweise sind die rockigen Nummern auf der CD die klaren Sieger, normalerweise erwartet man doch, dass die ruhigen Nummern bei 2 Frauen mehr überzeugen können, oder?
Aber wen man sich die flotte Nummer "Whole again" mal anhört, merkt man sofort, dass nun mal die rockigen Songs die wahren Sammler der Pluspunkte sind.
Dieser Eindruck wird durch das geniale "To the Top" nochmal bestätigt.
Und am Ende wird es wieder etwas ruhiger, doch "I die a little more everyday" kommt erfreulicherweise nicht so langweilig daher wie so ein paar andere Halbballaden.
Fazit: Two Of A Kind verbreiten mit ihren 11 Songs im grossen und ganzen einfach nur Gute Laune. Die Produktion klingt knackig und das Songwriting angenehm frisch. Leider gibt es ein paar Durchhänger bei den Balladen, aber insgesamt kann ich nur sagen "Gutgemacht, weiter so!" |
Tipp:
| | Fans von Heart, Alyson Avenue und Robin Beck sollten hier nicht zögern und zugreifen! Melodic Rock mit weiblichen Stimmen gab es schon lange nicht mehr auf diesem hohen Level zu hören bzw. zu kaufen! |
Titel-Liste:
| | - Light in the Dark
- The longest Night
- Little by little
- Give me a Reason
- Heaven can wait
- Unbearable
- Into the Fire
- In your Arms
- Whole again
- To the Top
- I die a little more everyday
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.toak.name  |
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