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Review: U.D.O. |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | J.G., 13.10.2005 |
Review:
| | Das unkaputtbare Urgestein der deutschen Hartwurstszene meldet sich mit seinen mittlerweile zehnten Album zurück. Unbeeindruckt von Live-Aktivitäten während des Sommers mit der Accept-Reunion findet der quirlige Tarnhosenträger trotzdem Zeit nebenbei neue Songs im Studio einzuspielen, vielleicht etwas zügiger als normal. Was darf der geneigte Höhrer erwarten? In jedem Fall harte Kost vom Feinsten, denn das ließ schon die vorangegangene EP 24/7 vermuten.
Nach dem typischen Instrumental-Intro "The Embarkation" geht's beim Opener "Mission No. X" gleich richtig zur Sache. Ziemlich düster und stampfend zeigt er die "alten" Jungs spielfreudiger denn je.
Schon auf der EP zu hören war die goovende Hymne "24/7" mit echt starkem Refrain.
"Mean Streets" fällt etwas aus dem üblichen U.D.O.-Rahmen. Hier versucht es der Meister zur Abwechslung mal mit Sprechgesang. Als Schmankerl gibt's auf der Limited Edition auch noch das ziemlich harte Video zu diesem Song.
"Primecrime on Primetime", ein richtiger Udo-Kracher, hat neben dem treibenden Rhythmus auch textlich noch einiges zu bieten.
Bei "Eye of the Eagle" lässt es Udo etwas langsamer angehen und gönnt den Zuhörern eine kleine episch angehauchte Verschnaufpause.
Aber Einschlafen is' noch nich'. Spätestens nach einer Minute "Shell Shock Fever" werden auch die größten Schnarchnasen wieder hellwach dem Album folgen.
"Stone Hard" bietet dann wieder die übliche, den Fans sicherlich schon wohl bekannte stampfende Midtempo-Urgesteins-Kost.
Der Song "Breaking down the Borders" geht einmal mehr voll nach vorne los - zielgerichtet, messerscharf, Treffer - versenkt.
Die zweite Ballade ist "Cry Soldier cry" mit deutlicher Melancholie und überrascht mit ungewöhnlicher Instrumentierung.
"Way of Life" spielt wieder eindeutig in der Liga von "Mission No. X". Sollte das wohl ein bisschen Füllmasse sein? Wir sind gnädig, verzeihen und genießen.
Ziemlich flott geht es dann mit "Mad for Crazy" in die letzte Runde.
Die Position des Songs ist recht geschickt gewählt. Verleitet es doch sogleich zu einem anschließenden Neu-Durchlauf.
Fazit: Je oller, desto doller treiben es Udo und seine Mitstreiter. Da kann man nur seinen Hut ziehen und hoffen, dass dem Energiebündel nicht so schnell die stahlharten Ideen ausgehen. |
Tipp:
| | Kaum zu glauben, aber das zehnte Album gehört neben MEAN MACHINE wahrscheinlich zu den besten Teilen, die Udo und seine Jungs bisher abgeliefert haben. |
Titel-Liste:
| | - The Embarkation
- Mission No. X
- 24/7
- Mean Streets
- Primecrime on Primetime
- Eye of the Eagle
- Shell Shock Fever
- Stone Hard
- Breaking down the Borders
- Cry Soldier cry
- Way of Life
- Mad for Crazy
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Laufzeit:
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