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Review: Vertigo |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 02.06.2006 |
Review:
| | Als Nachfolger von Bobby Kimball und Fergie Frederiksen macht sich Joseph Williams zum ersten Mal 1987 so richtig bemerkbar, als er den Job am Mikro bei der, zu dieser Zeit hoch im Kurs stehenden, Band Toto übernimmt. Das damals veröffentlichte Album THE SEVENTH ONE erweißt sich als wahre Maschine mit der Lizenz zum Gelddrucken.
Doch diese Zeiten sind seit fast 20 Jahren vorbei und Joseph versucht es diesmal auf Bitten des Frontiers Records Chef Serafino Perugino bei dem Projekt Vertigo.
Was zu aller erst störend auffällt, ist der etwas matschige Sound, der so gar nicht der Instrumentalisierung des Albums entspricht. Ob's an der Promo-CD liegt, bleibt bis zum 09.06. abzuwarten.
Was darf man musikalisch erwarten?
Schon der Opener "In the blink of an Eye" zeigt harmonisch gefällige Klangfülle, wie man es von AOR-tauglichem Futter erwarten kann. Dass Joseph seit seiner Zeit bei Toto das Singen noch nicht verlernt, überrascht nicht wirklich.
Der Slap-Bass bekommt bei "Hold me" seinen ersten großen Auftritt. Flott und mitreißend, braucht man hier nicht erst einen halben Kasten Bier für die gute Laune.
Eines der Highlights des Albums ist sicherlich der Song "I wanna live forever" mit allem, was was zeitgemäßer und auch zeitloser Rock zu bieten hat.
So richtig herzerweichend kann die Ballade "Save it all alone" voll überzeugen und schrammt gerade noch an einer waschechten "Schnulze" vorbei.
Kurz bevor die Augen dann doch nicht mehr so recht aufgehen wollen und man sich für diesen Tag Wolke Nummer sieben nähert, vertreiben die knapp drei Minuten "Picking up the Pieces" etwas die Müdigkeit. Das gesangsdominante Stück bringt besonders mit einigen Gitarren-Soli etwas "Anti-Rutsch" in den mittlerweile weichgespülten Gehörgang.
Mit dem letzten Song "There's a Reason" hat Vertigo einen sanften Ausklang gewählt, lässt aber Freunde des Rocks nicht gänzlich im Regen stehen. Der vorletzte Titel "Together (Good-Bey so long)" glänzt in reinstem AOR-Licht mit einem Groove, der sofort zum Mitnicken einlädt.
Fazit: Das Positive an diesem Album, ist, dass man eigentlich blind kaufen kann, denn man bekommt genau den Stoff, den man höchstwahrscheinlich erwartet hat. Und das ist in letzter Zeit nicht immer gegeben, wenn man sich blind alleine auf "große Namen" verlässt. Man denke nur an - nein, ich sag's doch nicht.
Aber es gibt auch Schattenseiten, wie z.B. die recht magere Spielzeit von nicht einmal 40 Minuten. Da die Songs nicht gerade dem Speed Metal angehören, fällt dies noch stärker auf als sonst.
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Tipp:
| | Melodic Metal Futter für alle, die dem Alltagsstress für kurze Zeit entfliehen möchten. Hier kann man sich ohne Probleme in einem gemütlichen Sessel zurücklehnen und alle fünf gerade sein lassen. |
Titel-Liste:
| | - In the blink of an Eye
- All for you
- Hold me
- Part of me
- Holy
- I wanna live forever
- Save it all alone
- Picking up the Pieces
- Together (Good-Bey so long)
- There's a Reason
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Laufzeit:
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