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Review: Within Temptation
 
THE HEART OF EVERYTHING

Album:
 THE HEART OF EVERYTHING, 2007, BMG

Stil:
 Gothic Metal

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 M.H., 13.03.2007

Review:
 So, da ist sie also, die neuste CD unserer Nachbarn aus Holland. Ein sollte klar sein, man bekommt wieder das, was man bisher auch geboten bekommen hat. Bombastischer Gothic Metal mit viel Wert auf Melodie und Eingängigkeit. Trotzdem klingen einige Songs etwas moderner arrangiert.

Das hört man auch gleich beim Opener "The Howling", der sehr kernig daher kommt, die Gitarren werden aufgedreht und der Bombast dadurch nach hinten gedrängt. Auf jeden Fall wirkt der Song für mich sehr aggresiv.
Bei der Singleauskopplung "What have you done" holte man sich mit Keith Caputo prominente Verstärkung, der Leadsänger von Life of Agony gibt dem Song auch wieder einen etwas modernern Touch, was unweigerlich an den Song "Bring me to Life" von Evanescence erinnert.

Und das ist ja nichts schlimmes. Vor allem die Rockversion, die auf der Limited Edition der vorliegenden CD drauf gepackt wurde, erhöht diesen Eindruck noch.
Mit "Frozen" hört man dann mal wieder einen typischen Within Tempation-Song, da trifft ein bombastisches Arrangement auf eine epochal gesungene Halbballade. Doch irgendwie trifft mich diese nicht ins Herz, sondern lässt mich irgendwie kalt.
Klassisch geht es mit "Our solemn Hour" weiter, der sich nach und nach für mich als bester Song auf der CD entwickelt. Da passt alles, der glasklare Gesang von Sharon, die epische Instrumentierung und ein griffiger Refrain, das ist schon sehr genial.

Doch leider kann der hohe Standard nicht immer gehalten werden, was schon der Titelsong "The heart of Everything" andeutet, der sich wie ein schlechter Zwilling von "Our solemn Hour" anhört.
Auch "Hand of Sorrow" und "The Cross" fallen in die Kategorie "ganz nett, aber alles schon mal gehört."

Bis zum Ende kommt eigentlich nur noch zwei Highlights mit der Ballade "All I need" und dem progressiven "The Truth beneath the Rose".

Fazit: Nichts neues im Staate Holland. Die Tulpen blühen immer noch, die Windräder drehen sich weiter und alles ist extrem flach. Gut, flach ist die neue CD von Within Temptation sicherlich nicht, aber man hat auch nicht gerade viele Höhen, die man hört. Im Großen und Ganzen ist das normale Durchschnittskost.

Tipp:
 Fans vom Female Fronted Gothic Metal kommen sicherlich trotzdem auf ihre Kosten. Ein Plus ist die glasklare Produktion, die bei dieser Art von druckvoller Musik aber auch absolute Pflicht ist.

Titel-Liste:
 
  1. The Howling
  2. What have you done
  3. Frozen
  4. Our solemn Hour
  5. The Heart of Everything
  6. Hand of Sorrow
  7. The Cross
  8. Final Destination
  9. All I need
  10. The Truth beneath the Rose
  11. Forgiven
  12. What have you done (Rock Version)

Laufzeit:
 61:00 Min.


 
 
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