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Review: Wizard |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 12.04.2006 |
Review:
| | Eigentlich sollten alle True Metal Bands froh sein, solche treuen Fans zu haben. Kaum ein anderes Gerne darf sich über so lange Zeit so wenig musikalische Entwicklung leisten, sei es nun instrumentell oder auch textlich. Aber warum soll der Metal es dem Pop nicht gleich tun? Warum darf man nicht solange eine Art Musik veröffentlichen, solange es die Fans fordern, kaufen und lieben?
Die vier Wizards aus dem deutschen Bocholt tun es in vieler Hinsicht ihren großen Vorbildern, wie Manowar & Co. gleich. Feuer, Stahl und Blut füllen die Textzeilen, einprägsame, melodische Riffs und ein fetziger Rhythmus schaffen den passenden musikalischen Rahmen.
Dann wollen wir uns mal anhören, was die Jungs nach 16 Jahren Metal-Zauberei noch zu bieten haben.
Der erfahrene Metaller wird spätestens mit dem Intro "Enter the Magic Circle" vorgewarnt sein. Je einschmeichelnder und harmloser ein Intro beginnt, desto gewaltiger ist das Opener-Brett, welches folgen wird.
Und tatsächlich, "Fire and Blood" entpuppt sich als megastarker Up-Tempo-Kracher, der schon mal die grobe Marschrichtung vorgibt - incl. der schreienden Jungfrau.
Nicht ganz so rassant, aber dafür mit deutlich mehr True Metal im Gepäck, walzt "Call of the Wild" typisch Klischee-beladen alles nieder, was sich ihm unbedarft in den Weg stellt. Der Refrain ist recht gefällig und bleibt sofort haften.
Mit "Death is my Life" wird gleich nochmal ein richtiger Kick-Ass-Track nachgelegt. Festhalten, hier geht die Post ab. Es fliegen einem nur so die Riffs um die Ohren, dass man fast Schwindelanfälle bekommt.
Gut, dass "On your Knees" etwas gemäßigter zur Sache geht. In bester Grave Digger-Manier mit Ohrwurm-Riffs und dominantem Bass, hat man die Chance etwas zu verschnaufen.
Was eignet sich besser, als den Song "Metal" zu nennen, um mal den großen True Metal Hammer aus dem Schuppen zu holen. Hier wird gnadenlos die Axt geschwunden, und wer sich nicht rechtzeitig in Deckung wirft, der muss mit den Kopfschmerzen leben. Der Song gehört eindeutigzu den Highlights des Albums.
Werkzeug-Wechsel, nachdem schon bei "Metal" die Axt einige Scharten abbekommen hat, wählt man für "No Way out" lieber den schnell rotierenden Dreschflegel. Der Takt ist stellenweise mörderisch, ebenso wie die Gitarren-Soli. Mit ähnlicher Wildheit glänzt das nachfolgende "The Magic goes on" bevor die megafette True Ballade "Don't say Goodbye" dem Album einen würdigen offiziellen Ausklang verpasst.
Fazit: Manchmal ist weniger mehr. Und das haben sich die Jungs zu Herzen genommen und im Vergleich zum Vorgänger einigen zu bombastisch aufgeblasenen Ballast einfach kurzerhand über Bord geworfen. Auch wenn hier mit vielen Klischees gearbeitet wurde, ist die Leistung durchgehend überzeugend und das Scheibchen wird auch nicht zum letzten Mal seine Runden in meinem Player gedreht haben.
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Tipp:
| | Wärmstens empfohlen, allen Fans des etwas flotteren True Metals, die von dieser Art Musik einfach nicht genug bekommen. Alle die Manowar, Hammerfall, Grave Digger, Majesty, u.a. nicht in die Rundablage werfen, werden hier über eine Stunde bestens bedient. |
Titel-Liste:
| | - Enter the Magic Circle
- Fire and Blood
- Call of the Wild
- Death is my Life
- On your Knees
- Metal
- Uruk-Hai
- Circle of Steel
- Warriors of the Night
- No Way out
- The Magic goes on
- Don't say Goodbye
- - Bonus Tracks - - - Sons of the North
- Master of the Holy Flame
- Warriors of the Night (MPEG Video)
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Laufzeit:
Probehören und Kaufen:
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