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Review: Xandria |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | J.G., 07.09.2005 |
Review:
| | Die erste Regel lautet wohl immer: Man kann es niemand recht machen. Da dauert es gerade 15 Monate, bis nach dem Erfolg von Ravenheart der Nachfolger im Regal steht und schon beginnt das Hauen und Stechen. Den einen ist die Stimme zu dünn, den anderen die Melodien zu schnulzig und wieder andere finden das Songmaterial nicht eigenständig genug.
Na dann wollen wir mal genauer hinhören...
"India" gibt seinem Namen schon mal die Ehre und wartet mit orientalischen Klängen auf. Die Riffs sind metallisch prägnat und harmonieren gut mit Lisas hoher Gesangsstimme.
Mit gehöriger elektronischer Unterstützung und Ohrwurmcharakter hat der nächste Track "Now & Forever" Hitpotenzial - warten wir ab.
Ziemlich vertraut und Xandria-typisch klingt "In Love with the Darkness". Mithilfe des Deutschen Filmorchesters Babelsberg bekommt der Song eine geradezu bombastische Atmosphäre verpasst und gehört ebenfalls in die Kategorie 'hitverdächtig'.
Wer sich schon eingelullt und entspannt in den Sessel zurück gelehnt hat, den werden die überraschend harten Gitarreneinsätze von "Fight me" wieder etwas wachrütteln.
Bei "Like a Rose on the Grave of Love" scheiden sich wohl die Geister. Den einen mag die irisch angehauchte Folk-Ballade mit klassischer Instrumentierung (Mandoline, Flöte, Uillean Pipe und Kontrabass) gefallen, andere mögen sie mit ihrem Leonardo-Titanic-Schmacht-Tralala als deplatziert und zu schnulzig empfinden.
Wenigstens tönt der nächste Titel "Widescreen" wieder deutlich kraftvoller aus den Boxen und beweist, dass die Truppe weiß wie man konventionelle Gitarrensoli zu spielen hat.
Hinter dem rhythmischen Midtempo-Song "The End of every Story" versteckt sich erneut Irischer Folk, der allerdings mit deutlich mehr Druck und Ideenreichtum auftrumpft, als die Ballade.
Was wäre wenn bei "Dancer" die Streicher aus der elektronischen Keyboard-Dose gekommen wären? Sicherlich würde nur halb soviel Gänsehaut-Feeling und Klangvolumen zum Ohr des Zuhörers gelangen.
Nach gleichem Strickmuster wie der Opener "India" endet das Album auch, wobei "Return to India" mich eher textlich als musikalisch vom Hocker reist.
Fazit: Abschließend kann man feststellen, dass es stellenweise deutlich härter zur Sache geht als auf den Alben vorher. Der Einsatz eines Orchesters verleiht einigen Songs deutlich mehr Volumen und eine variablere Instrumentalisierung sorgt für Abwechslung. Ob sich ein Song tatsächlich als Hit alá "Ravenheart" etabliert, bleibt abzuwarten. |
Tipp:
| | Allen kleinen Kritikpunkten zum Trotz, ist das Album nicht nur Xandria-Fans zu empfehlen. Sicherlich ist das Album weder genial noch einzigartig, aber hörenswert allemal. |
Titel-Liste:
| | - India
- Now & Forever
- In Love with the Darkness
- Fight me
- Black and Silver
- Like a Rose on the Grave of Love
- Widescreen
- The End of every Story
- Who we are (And who we want to be)
- Dancer
- Winterhearted
- Return to India
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Laufzeit:
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