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Tipp des Monats 2011 |
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Dezember '11
Arjen Lucassen´s Star One: VICTIMS OF THE MODERN AGE 2010
Hollands Musik Mastermind Arjen Lucassen der nach eigener Aussage keine einzige Note lesen oder schreiben kann und alle Stücke "im Kopf komponiert", ist bekannt durch sein Rock Oper Projekt Ayreon. 2010 brachte er mit seinem zweiten musikalischen Standbein Star One ein weiteres Album mit Space Metal heraus. Multi Instrumentalist und Science Fiction Fan Lucassen widmet jeden der neun Songs einem Post Apokalypse SF Film. Als Crewmitglieder seines Raumschiffs holte er sich bei den Vocals mit Rusell Allen (Symphony X), Damion Wilson (Threshold) und Floor Jansen (ex-After Forever) die richtige Verstärkung mit an Bord. Im Gegensatz zu den Ayreon Alben steht bei Star One neben einigen spacigen Melodien die leicht progig sind ein deutlich härterer, Gitarren orientierter Sound im Vordergrund mit reichlich Keyboard Unterstützung. Das Werk zeichnet sich aus durch viel Abwechslung und einen mehr als fetten Sound.
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U.B. 03.12.2011
November '11
Impellitteri: PEDAL TO THE MEDAL 2005
Die Band um den Gitarristen und Namensgeber Chris Impellitteri genießt in Japan seid vielen Jahren Kultstatus, ist aber in Europa nur Insidern bekannt. Dabei braucht Impellitteri sich vor einem Malmsteen nicht zu verstecken. Beide nehmen sich in ihrer Virtuosität nichts. Doch während das Songwriting des Schweden seit Jahren auf dem absteigenden Ast ist wird Impellitteri ständig besser. PEDAL TO THE METAL, übersetzt: das Gaspedal bis zum Bodenblech durchtreten, ist dann auch das Motto. Und so schreddert sich Impellitteri mit aberwitzigem Tempo durch die meisten Songs. Nicht umsonst wurde Chris Impellitteri vom Magazin Guitar World zum zweitschnellsten Gitarristen aller Zeiten gekürt. Doch nicht nur Chris sondern auch der damals neue Sänger Curtis Skelton macht mit seiner markanten Stimme eine gute Figur.
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U.B. 08.11.2011
Oktober '11
Chickenfoot: III 2011
Obwohl es sich hier um das zweite Werk der Allstar-Kapelle um Joe Satriani und Sammy Hagar handelt, trägt es den Titel III. Humor haben die Jungs ja, dass muss man ihnen lassen. Im Gegensatz zum Debüt servieren die Jungs auf dem neuen Album auch die stärkeren Songs und einen klareren und druckvolleren Sound. III bietet handwerklich perfekt inszenierten und aufrichtigen Mainstream-Hardrock, nicht mehr, nicht weniger. Auch wenn einige wenige Nullnummern dabei sind muss man sich spätestens bei Songs wie "Big Foot", "Up next" oder "Come Closer" geschlagen geben bzw. diese Scheibe einfach gut finden.
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M.A. 28.10.2011
September '11
Beth Hart/Joe Bonamassa: DON’T EXPLAIN 2011
Der momentan fleissigste aller Bluesrocker mit seinem dritten Streich in diesem Jahr! Diesmal widmet er sich diversen Soul-Klassikern mit bluesigen und countryesken Untertönen und hat sich mit Beth Hart eine ebenbürtige Partnerin an die Seite gestellt. Harts grandiose und an Janis Joplin erinnernde Stimme deckt die breite Palette von gefühlvoll bis rockig virtuos ab und bildet mit dem Ausnahmegitarristen ein echtes Dream-Team. Harte Blueser und gefühlvolle Country- und Soulnummern machen die Platte zu einem echten Erlebnis. Wenn diese Kollaboration nicht mindestens eine Grammy-Nominierung nach sich zieht, fress ich einen Besen, mit Stiel!
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M.A. 27.09.2011
August '11
Steve Stevens: MEMORY CRASH 2008
Billy Idol’s Sidekick nimmt sich ein wenig Urlaub von seinem Brötchengeber und lässt auf diesem zum überwiegenden Teil aus Instrumental-Songs bestehenden Album so richtig die Rocksau raus. Virtuoses Gitarrenspiel, hervorragende Kompositionen und eine fette Produktion lassen den Rock-Fan enthusiastisch mit den Augen rollen und beweisen, dass es auch (fast) gänzlich ohne Gesang geht. Die Ausnahmen: Das besonders gelungene Robin Trower-Cover "Day of the Eagle" mit Doug Pinnick (King’s X) am Bass und Mikro und der locker-luftige Abschluss-Song "Josephine" mit Sprech-Gesang vom Meister himself!
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M.A. 30.08.2011
Juli '11
Joe Bonamassa: BLACK ROCK 2010
Der wohl derzeit umtriebigste aller Blues Rocker zieht mit diesem Werk eine gelungene Zwischenbilanz seiner bisherigen Solokarriere. Die famose Mixtur aus beinharten Rockern, klassischen Bluesern, Akustiknummern und sanften Balladen wurde von Stammproduzent Kevin Shirley und Bonamassa in den Black Rock Studios in Santorini, Griechenland in ein raues, erdiges Soundgewand gekleidet und mit allerlei landestypischem Instrumentarium ausgeschmückt. Killertracks wie "Steal your Heart away" und insbesondere das Highlight „Blue and Evil“ machen die Anschaffung zur Pflichtaufgabe für Bluesrock-Affine Musikliebhaber.
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M.A. 02.08.2011
Juni '11
E.Z. Riders: LONG WAY FROM HOME 2010
Auch der zweite Streich des Southern Rock-Trios vermag zu überzeugen. Druckvoller Bluesrock, getragene und gefühlvolle Balladen sowie mit viel Spielwitz versehener Southernrock geben sich hier die Klinke in die Hand. Gereiftes Songwriting, handwerklich solides Spiel, einfühlsame Vocals und eine gelungene Produktion zaubern dem geneigten Southern-Rocker ein Lächeln auf das Gesicht. Genre-Liebhaber sollten schon einmal Platz im heimischen Plattenregal schaffen.
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M.A. 30.06.2011
Mai '11
Amon Amarth: SURTUR RISING 2011
Von ihrem einmal eingeschlagenen musikalischen Kurs weichen Amon Amarth auch auf ihrem neuen Album SURTUR RISING kein Stückchen ab. Warum auch, hat sich das Vorgängeralbum TWILIGHT OF THE THUNDER GOD doch wie geschnitten Brot verkauft und sogar die Top 10 der deutschen Albumcharts erobern können. An das extrem hohe Niveau des letzten Albums kommt die neue Scheibe zwar nicht ganz heran, ihre Ausnahmestellung im Melodic Death Metal-Sektor verteidigen Amon Amarth mit SURTUR RISING aber dennoch problemlos. Dies beweisen geniale Songs wie der Opener "War of the Gods" oder "Slaves of Fear" sehr eindrucksvoll, welche sich an dieser Stelle auch ideal als Anspieltipps anbieten.
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V.R. 06.05.2011
April '11
Demonaz: MARCH OF THE NORSE 2011
Beim Namen Demonaz wird es beim Einen oder Anderen gehörig in den Ohren klingeln, immerhin war dieser bis zu seiner schweren Armverletzung 1997 der Gitarrist der legendären Immortal, für die er noch heute alle Texte verfasst. Deutlich weniger Black Metal, dafür eine große Schippe Epik findet sich nun auf seinem ersten Solo-Album, bei dessen Entstehung ganz klar die großen Bathory Pate standen. Ganz großes Kino, was Demonaz mit dieser Scheibe gelungen ist! Wer einmal reinhören will, dem sei als Anspieltipp der Titeltrack empfohlen.
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M.S., 22.04.2011
März '11
The Crawdaddy: LUXURY MUSCLE 2009
Richard "The Crawdaddy" Dance, ein amerikanischer Film/TV-Soundtrack-Komponist, huldigt auf LUXURY MUSCLE gekonnt dem Südstaaten-Rock und Soul der 60’er und 70’er Jahre und unterzieht Klassiker wie z.B. Stone Free von Jimi Hendrix einer Memphis-Soul-Rundum-Behandlung der Extraklasse. Durchweg perfekt produziert, liebevoll arrangiert und mit einer gehörigen Portion Drive und Groove ausgestattet unterhält der "amerikanische Mambo-Kurt" aufs gediegenste. Anhänger von Künstlern wie den Blues-Brothers, den Commitments oder James Brown dürften ihre helle Freude an diesem Werk haben. Sicherlich kurios, aber ungemein funky!
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M.A. 30.03.2011
Februar '11
Korpiklaani: UKON WACKA 2009
Feucht, grau, kalt, so zumindest der Februar 2011. Was wärmt da mehr, als die neue Scheibe der finnischen 'Sippe der Wälder', die mit Präzision einer Schweizer Taschenuhr ein Album nach dem nächsten auflegen. Viel hat sich seit KARKELO auch nicht geändert, weder im Line-Up noch bei Spaßfaktor. Lediglich die besungenen Getränke wechseln. Waren es beim letzten Mal Bier und Wodka, ist es diesmal wärmender Tequila stilecht in Spanisch vorgetragen. Also volle Lautstärke, hoch die Gläser und Prost auf das heidnische Opferfest UKON WACKA.
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J.G. 16.02.2011
Januar '11
Urfaust - IX: DER EINSIEDLER 2009
Nicht wirklich Black Metal ist es, was das Duo von Urfaust auf dieser EP bietet: Ein hypnotischer Riff zieht sich durch den ganzen ersten Song, worauf sich variantenreiche, sehr gefühlvolle Vocals, sowie ein ausgedehntes Synthie-Solo setzen. Atmosphäre statt Raserei, Gefühl statt Geknüppel, und dabei doch pechschwarz. Herrlich düstere 19Minuten, welche auch Leuten gefallen könnten, die den Niederländern bislang nicht sehr zugeneigt waren.
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S.J. 28.01.2011
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Enjoy it! |
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Top-15 Bands |
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21 Tage-Hits bis 19.01.2013 |
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Top-16 Reviews |
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21 Tage-Hits bis 26.04.2013 |
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Top-15 Musiker |
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Lee, Steve |
466 |
Hetfield, James |
453 |
Bon Jovi, Jon |
429 |
Young, Angus |
415 |
Wylde, Zakk |
330 |
Dickinson, Bruce |
321 |
Rudd, Phil |
310 |
Liimatainen, J.A. |
300 |
Rhoads, Randy |
280 |
Mikkonen, J.K. |
280 |
Danzig, Glenn |
275 |
Simmons, Gene |
268 |
Pesch, Doro |
264 |
Idol, Billy |
253 |
DeMaio, Joey |
252 |
21 Tage-Hits bis 19.01.2013 |
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