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Tipp des Monats 2012 |
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Dezember '12
Red Circuit: TRANCE STATE 2006
Markus Teske dürfte den meisten Leuten nur als Produzent so bekannter Bands wie Vanden Plas und Symphony X ein Begriff sein. Doch Teske hat mit Red Circiut auch eine eigene Band. Auf dem Debüt Album von 2006 spielt er Keyboards und fungiert natürlich als Produzent. Das Konzept Album wurde thematisch von einem Gedicht von Schauspieler Enfant Terrible Klaus Kinski inspiriert und handelt von der Unredlichkeit der Menschen. Neben der Besetzung unter anderem mit dem charismatischen Sänger Chity Somapala (ex Firewind) kann Teske noch einige bekannte Gastmusiker aufbieten wie die Gitarren Virtuosen Patrick Rondat (Elegy) und Stephan Lill (Vanden Plas). Andy Kuntz, Frontmann bei Vanden Plas arbeitete als Co-Produzent am Album mit und brachte eine Vielzahl von Ideen mit ein. Der Einfluss von Kuntz ist unüberhörbar und manche Stücke erinnern dann auch an Vanden Plas. Red Circuit spielen Melodic Progressive Metal der, Dank Teske, etwas Keyboard lastig ist. Die Stücke sind sehr eingängig und haben ordentlich Power. Leider hat die Band nicht die verdiente Anerkennung gefunden, schade spielt die Truppe doch musikalisch und technisch auf sehr hohem Niveau. Da es das Album inzwischen überall zum kleinen Preis gibt sollte man hier zugreifen. Der Nachfolger HOMELAND ist sogar noch druckvoller und mächtiger ausgefallen, für Ende 2012 ist übrigens bereits ein weiteres Album angekündigt.
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U.B. 08.12.2012
November '12
Linkin Park: ROAD TO REVOLUTION – LIVE AT MILTON KEYNES 2008
Die kommerziell wohl erfolgreichste Crossover/Nu Metal-Truppe der letzten Dekade ließ im Jahr 2008 eines ihrer elektrisierenden Open-Air-Konzerte mitschneiden. Mit ihrer ansprechenden Mixtur aus Metal-, Rap- und Pop-Elementen gelang es den Kaliforniern einmal mehr, die anwesende Fanschar auf’s gediegenste zu euphorisieren. Druckvolle Soundwände, brutale Riffgewitter, gekonnte Rap-Parts und unschlagbar geniale Melodien garantieren ein Crossover-Erlebnis der Gourmetklasse! ROAD TO REVOLUTION ist schlichtweg eine beeindruckende Live-Werkschau mit allen großen Hits dieser Ausnahmeband. Allein die (stark an U2’s "With or without you" erinnernde) Knallernummer "Shadow of the Day“ rechtfertigt die Anschaffung!
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M.A. 12.11.2012
Oktober '12
L.A. Sux: UNKNOWN LAND 2000
Für den 2. Streich UNKNOWN LAND setzte L.A. Sux-Mastermind und GIT-Absolvent Joachim Schütte im Jahre 2000 auf bewährte Zutaten: Zum einen wurde wiederum erstklassiges Personal, u.a. in Gestalt des Brüderpaares Dirk und Jan Heie Erchinger (Jazzkantine) sowie Sidekick und Bass-Koryphäe Karsten Fernau ins Boot geholt. Zum anderen wurde die stilistische Ausrichtung derart breit gefächert, dass diese in Kombination mit dem glasklaren Sound des Albums sowie durchdachten und detailreich arrangierten Kompositionen eine wahre Ohrenfreude für Gitarrenfreaks, Fusionkenner und rockaffine Freunde bisweilen vertrackter Rhythmen und verspielter Melodiebögen ist. Bei soviel Detailverliebtheit und handwerklicher Meisterschaft gerät die Tatsache, dass es sich bei UNKNOWN LAND um ein reines Instrumentalalbum handelt, fast gänzlich in Vergessenheit.
M.A. 08.10.2012
September '12
Tracedawn: TRACEDAWN 2008
Mit dem selbst-betitelten Debüt Album von 2008 sorgten die noch sehr jungen Finnen für viel Aufmerksamkeit. Spielen sie doch Melodic Death Metal auf hohem technischen Niveau mit ordentlich Gitarren Power und vielen Wechseln zwischen den typischen heiseren Death Growls und cleanem Gesang im Refrain. Die pfeilschnellen Gitarren und wütenden Drum Attacken sorgen ständig für reichlich Druck während das Keyboard die melodischen Aspekte unterstreicht. Tracedawn beweisen eindrücklich, es gibt noch andere gute Bands im Bereich des melodischen Todesstahls jenseits von Wintersun und Children Of Bodom. Gerade auf dem Debüt gelang ihnen eine überzeugende musikalische Verknüpfung von ausgeprägter Härte und eingängigen Melodien. Beim nachfolgenden Album ging die Band deutlich mehr in Richtung Death Metal und büßte einiges an Eingängigkeit ein. Das Debüt hingegen dürfte auch für Musikfreunde interessant sein die mit Death Metal bisher weniger anfangen konnten.
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U.B. 14.09.2012
August '12
Thaurorod: UPON HAUNTED BATTLEFIELDS 2010
In der Sprache der Elfen aus Herr der Ringe heißt Thaurorod: Böser Berg. Die Finnen von Thaurorod haben sich passend zum Bandnamen dann auch dem Fantasy Metal verschrieben was die Lyrics betrifft. Nach drei Demos ist UPON HAUNTED BATTLEFIELDS das Debüt, und was für eins! Virtuoser Melodic Power Metal erwartet einen mit tollen Melodien, epischen Songs die ganz leicht progressiv angehaucht sind, immer sehr aufwändig instrumentiert ja geradezu bombastisch, wahre Metal Hymnen. Alle Songs sind eingängig und zünden sofort. Man nehme das Beste von Sonata Arctica, Statovarius, Dragonforce und eine Prise Rhapsody Of Fire und man erhält Thaurorod. Die Musik ist sicherlich nicht sonderlich innovativ aber angesichts der Qualität der Songs ist das auch völlig nebensächlich. Sämtliche Instrumente plus Vocals überzeugen auf der ganzen Linie. Klasse Cover Artwork samt grafisch schön gestaltetem Booklet inklusive. UPON HAUNTED BATTLEFIELDS ist wie ein Orkan am Melodic Metal Himmel.
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U.B. 23.08.2012
Juli '12
At Vance: VII 2007
Die magische Zahl 7 scheint es auch Ausnahmegitarrist und Multiinstrumentalist Olaf Lenk angetan zu haben. Und so betitelte er sein 2007 erschienenes siebtes Album dann auch folgerichtig mit dem schlichten Namen “VII”. Mit neuem Sänger Rick Altzi, dessen kraftvolle, etwas raue Vocals eine gewisse Ähnlichkeit dem der Stimme von Jorn Lande besitzt, gelang Lenk hier ein weiteres hochklassiges Melodic Power Metal Werk. In einer Tour de Force spielt Olaf Lenk neben Gitarre auch Bass, Drums und Keyboard und steuerte dazu die Backing Vocals bei. Hier wird vom High Speed Metal Kracher bis zur gefühlvollen, leidenschaftlichen Ballade ein großes Spektrum abgedeckt. Bei der hohen Qualität der At Vance Alben ist es unverständlich, dass diese Band nicht einen deutlich höheren Bekanntheitsgrad genießt. Melodic Metal Made in Germany at it`s best.
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U.B. 07.07.2012
Juni '12
Saidian: PHOENIX 2006
Nach dem sehr guten Debüt legte die schwäbische Band Saidian mit ihrem zweiten Album PHOENIX im Jahr 2006 noch eine Schippe oben drauf. Wie der magische Vogel aus seiner eigenen Asche entsteigt ein Melodic Metal Werk das sich wirklich sehen, pardon, hören lassen kann. Eingängige, kraftvolle Songs von der Ballade bis in den Power Metal Bereich kitzeln die Gehörnerven der Fans mit Melodien die nicht nur ins Ohr sondern sogar unter die Haut gehen. Besonders auf Anhänger von Edguy wartet hier eine Überraschung, klingt das Stimmorgan von Sänger Markus Engelfried doch verblüffend nach Edguy Frontmann Toby Sammet. Für souveräne Gesangseinlagen mit reichlich Vibrato in höchsten Tonlagen ist daher gesorgt. PHOENIX ist ein Album das sich garantiert nicht vor den Werken von Edguy verstecken muss und jede Metal Sammlung bereichert.
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U.B. 23.06.2012
Mai '12
Exumer: FIRE & DAMNATION 2012
Totgesagte leben länger. So auch im Fall der deutschen Thrash Metal-Altmeister Exumer, die sich nach sage und schreibe 22 Jahren zurück melden und das mit einem Album, das nur so von 'good old Bay Area'-Anleihen strotzt. Hier werden Slayer und Exodus zitiert, ohne seine eigenen Stärken zu vernachlässigen. Ein knackiges Riff jagt das nächste und lässt die lange albumsfreie Zeit schnell vergessen. Wer hätte das vermutet, der seit 2008 die Wiederauferstandenen live verfolgt hatte? Lediglich die neu aufgenommenen Uralt-Schinken hätte man sich sparen können.
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J.G. 31.05.2012
April '12
Electric Outlet: ON! 2006
Errorhead-Mastermind und Saitengenius Marcus Deml erfüllte sich 2006 mit dem Side-Project Electric Outlet einen lang ersehnten Wunsch und nahm mit den nicht minder fantastischen Musikern Frank Itt (Bass), Tom Aeschbacher (Keyboards) und Ralf Gustke (Drums) in Rekordzeit ein famoses Jazzrock/Fusion-Album auf. Die musikalische Klasse der Beteiligten ist über jeden Zweifel erhaben und macht dieses Instrumental-Werk zu einer "Tour de Force" durch die Jazzrock-Historie. Die Kompositionen können ob ihrer geschmackvollen Arrangements, der unaufdringlichen Solopassagen, der mörderisch groovenden Rhythm-Section und dem altbewährten Seventies-Vibe den Spannungsbogen über die gesamte Spielzeit gleich bleibend hoch halten. Der allgegenwärtige Jam-Charakter von ON! sowie der druckvolle und klar definierte Sound machen diese Platte somit zu einer überaus kurzweiligen Angelegenheit. Wer Billy Cobham’s SPECTRUM oder Jeff Beck’s WIRED etwas abgewinnen kann, sollte sich ON! schleunigst zulegen! Beste Unterhaltung ist garantiert!
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M.A., 27.04.2012
März '12
Sylvan: SCENERIES 2012
Das neueste Werk der hanseatischen Retro-Prog-Institution verteilt sich auf zwei Tonträger. Ein Konzeptwerk ja, ein Konzeptalbum nein. Thema des Doppelalbums sind die Höhen und Tiefen des Lebens sowie das menschliche Streben nach Glück. Gegliedert wurde der Mainplot in fünf unabhängige Kapitel, die wiederum in einzelne Unterkapitel aufgeteilt wurden. Eine perfekte Basis also für die stilistischen Exkursionen von Sylvan, die mal gediegen und melancholisch (CD 1), dann wieder zupackend und progressiv (CD 2) ausfallen. Gemeinsam haben die intelligenten und von Pianoklängen dominierten Kompositionen einerseits die einprägsamen Melodien – kongenial transportiert durch das wehmütig-brüchige Organ von Sänger Marco Glühmann – andererseits die technische und klangliche Brillanz sowie die liebevollen Details, die sich nach und nach offenbaren. Mit Sceneries haben Sylvan ein weiteres, feines Prog-Rock-Album aus dem Hut gezaubert, das dieses Genre gekonnt in die zweite Dekade des neuen Jahrtausends geleitet.
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M.A. 15.03.2012
Februar '12
Siena Root: ROOT JAM 2011
Die Schwedencombo Siena Root stellt auf diesem Live-Doppelalbum ihre herausragenden Live-Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis. Die Songauswahl deckt hierbei sämtliche Karrierestationen der Band ab. Mit ihrer ansprechenden Mixtur aus Heavy Rock, Blues und psychedelischen Elementen nehmen Siena Root ihre Fangemeinde mit auf eine spannende Reise in die Siebziger Jahre, die u.a. von Bands wie Led Zeppelin, Deep Purple, Golden Earring und Pink Floyd geprägt wurden. Der Sound ist roh und direkt, einfach Live. Root Jam steht daher in Bezug auf Atmosphäre und Feeling Live-Alben wie beispielsweise Twin Peaks von Mountain in nichts nach und dürfte daher jedem Classic-Rock-Anhänger mit Vorliebe für vereinzelt psychedelische Klänge Tränen der Verzückung in die Augen treiben.
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M.A. 16.02.2012
Januar '12
Fiona: UNBROKEN 2011
Nur wenige werden sich an den US-Kult-Film "Hearts of Fire" von 1985 erinnern, als Fiona nicht nur als Schauspielerin, sondern mit ihrer unverwechselbaren Stimme melodischen Rock zum Besten gab. Nach SQUEEZE von 1992 war lange Funkstille, bis jetzt. Nun hat ihre Freundin Robin Beck (duett bei "This Heart") nicht locker gelassen und die Amerikanerin mit irischen Wurzeln zu einem neuen Album gedrängt. Weitere Unterstützer fand sie in Becks Gatten, dem House of Lords-Mastermind James Christian und Gitarristen Tommy Denander. Das Ergebnis ist ein modernes und ausgewogenes Melodic Rock-Album welches eindeutig von Fionas Stimme dominiert wird. Man höre nur: "Loved along the Way" oder "Wild One".
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J.G. 06.01.2012
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Enjoy it! |
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Top-15 Bands |
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21 Tage-Hits bis 19.01.2013 |
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Top-16 Reviews |
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21 Tage-Hits bis 26.04.2013 |
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Top-15 Musiker |
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Lee, Steve |
466 |
Hetfield, James |
453 |
Bon Jovi, Jon |
429 |
Young, Angus |
415 |
Wylde, Zakk |
330 |
Dickinson, Bruce |
321 |
Rudd, Phil |
310 |
Liimatainen, J.A. |
300 |
Rhoads, Randy |
280 |
Mikkonen, J.K. |
280 |
Danzig, Glenn |
275 |
Simmons, Gene |
268 |
Pesch, Doro |
264 |
Idol, Billy |
253 |
DeMaio, Joey |
252 |
21 Tage-Hits bis 19.01.2013 |
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