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Ragers Elite Festival 2007 Kulturrevier Radbod in Hamm 17.11.2007
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Das Ragers Elite Festival findet bereits zum dritten Mal im westfälischen Hamm statt. Die Thrasher von Delirious haben das Indoor-Festival im Jahre 2005 gemeinsam mit Bands wie Custard, Orden Ogan und Abandoned bestritten, ein Jahr später standen u.a. Desaster, Squealer sowie Powervice auf der Bühne des Kulturrevier Radbod in Hamm-Bockum-Hövel. Aber auch für dieses Jahr haben die Hammer Bay Area Thrasher von Delirious wieder ein feines Billing zusammengezimmert, welches euch hier näher vorgestellt wird.
Stattfinden wird das Ragers Elite Festival am 17.11.2007 im Kulturrevier Radbod in Hamm. Die erste Band steht bereits um 14:45 Uhr auf der Bühne. Infos und Tickets gibt es auf:
www.ragerselite-festival.de 
Eben jene erste Band nennt sich Depredation und fabriziert laut eigener Aussage Ruhrpottmetal. Das Quintett um Frontmann Kai wird eine halbe Stunde lang als Opener fungieren, musikalisch gibt es hier fetten Old School Underground Thrash Metal aufs Gehör.
Traditioneller geht es dann ab 15:30 Uhr für gut 35 Minuten zur Sache: Der Fünfer von Stormrider hat sich dem 80er-Heavy Metal verschrieben und lassen sich mit Gruppen wie Iced Earth und Iron Maiden vergleichen. Reichlich Liveerfahrung bringt die Truppe mit und auch auf zwei CD-Produktion kann das Quintett zurückblicken.
Danach geht es für vierzig Minuten mit modernen Thrash Metal der Marke The Haunted oder auch Slayer weiter: Die aus Gelsenkirchen stammenden 21st Century Killing Machine bitten ab 16:00 Uhr zum Tanz im Kulturrevier. Brutal und groovend gehen die fünf Jungs hier zu Werke. Derzeit arbeitet die Band an ihrem Debütalbum, aus dem es sicherlich Songs zu hören geben wird!
Eine Dreiviertelstunde Black Metal aus der Alpenrepublik liefern dann Desdemon, Tyr, Azazel und Malthus von Asmodeus ab. Die Band, die schon im Vorprogramm von Größen wie Six Feet Under oder Dark Funeral gelärmt hat, ist seit 1999 im schwarzmetallischen Bereich aktiv und kann bisher auf zwei Albumveröffentlichungen zurückblicken.
Zu Ivory Night muss man eigentlich nicht mehr viel schreiben: Die Pfälzer jagen derzeit von einem Höhepunkt zum nächsten: Auftritte in Südamerika sowie mit Ex-Manowar-Mitglied Ross The Boss und regelmäßige Albumveröffentlichungen haben der Band einen guten Namen eingebracht. Auch musikalisch überzeugen Ivory Night mit ihrem abwechslungsreichen Heavy Metal. Eine Band, auf die sich sicherlich viele Besucher des Festivals freuen werden.
Moderner geht es mit den Niedersachsen von Drone ab 19:15 Uhr zur Sache. Für eine Dreiviertelstunde wird das Celler Thrash/Metalcore-Quartett die Bühne im Radbod rocken. Auch zuvor konnte die Band schon einige Erfolge erreichen: Der Gewinn des Wacken Metal Battle 2006, Auftritte mit den Apokalyptischen Reitern und Korpiklaani sowie eine dreiwöchige Tour im Oktober 2007 sind da zu nennen. Außerdem veröffentlichten die vier Jungs im Februar ihr Debütalbum Head-on Collision, aus dem es unter Garantie viele Songs in Hamm in Liveversionen geben wird.
Hiernach folgen Unrest. Die Bremer True Metaller spielen bereits seit 19 Jahren ihre Version des wahren Metal und haben in diesem Zeitraum sechs Studioalben sowie ein Livealbum veröffentlicht. Mit u.a. W.A.S.P., Rage und Dio wurde die Bühne geteilt. In Hamm geht es für das Quintett einmal mehr auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Für fünfundvierzig Minuten wird hier True Metal geschmieden.
Kultstatus haben mittlerweile die Stuttgarter Death Metaller von Debauchery erreicht. Nicht nur durch ihr blutverschmiertes Auftreten, sondern auch durch ihren Sinn für Humor und gelungene Coverversionen. Debauchery veröffentlichten dieses Jahr ihr fünftes Album und werden auch in Hamm für gute Stimmung sorgen. Als drittletzte Band haben sie hierfür fünfundvierzig Minuten Zeit. Na dann: Blood for the Blood God!
Nun ist es an der Zeit für die Lokalhelden von Delirious, die das Festival selbst organisieren und durchführen. Natürlich wollen sie es sich dann nicht nehmen lassen, auch selber eine Stunde ihres Bay Area Thrash Metal zu zocken. Seit siebzehn Jahren trümmern die Jungs um Schwergewicht Betty Bednarek über die Bühnen der Republik. Selbst Wacken und das Rock Hard Festival wurden bespielt, auch eine Tour mit Fear Factory fand statt. Zeugt von Qualität, die diese Jungs ab 22:15 Uhr auch in Hamm präsentieren werden.
Als Headliner begeben sich Evocation auf den langen Weg nach Hamm. Schwedischen Todesmetall wird es hier auf die Ohren geben. Ein erstklassiger Ersatz für die leider abgesagten Destruction (kommen dafür 2008) sowie Toxik. Die Band gründete sich Anfang der Neunziger, um eine Mischung aus Göteburger und Stockholmer Death Metal zu fabrizieren. Nach elf Jahren Pause kamen Evocation im Jahr 2004 wieder zusammen, um diese Mischung wieder unters Volk zu bringen. Auch Hamm wird im November 2007 von den fünf Schweden heimgesucht werden. Als Headliner und mit Open End wird es hier ordentlich Geknüppel fürs Volk geben!
M.K., 04.11.2007
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